Entweihung : Kirche Heilig Kreuz schließt ihre Türen

Auszug aus Heilig Kreuz:  Angeführt von den Ministranten verlassen Generalvikar Domkapilar Ansgar Thim (von links), Pfarrer im Ruhestand Karl-Joseph Rudolf und Pfarrer Peter Wohs die Kirche.
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Auszug aus Heilig Kreuz: Angeführt von den Ministranten verlassen Generalvikar Domkapilar Ansgar Thim (von links), Pfarrer im Ruhestand Karl-Joseph Rudolf und Pfarrer Peter Wohs die Kirche.

150 Gläubige kamen zum vorerst letzten Gottesdienst in der Tungendorfer Kirche

shz.de von
16. September 2013, 08:00 Uhr

Mehr als 150 Gläubige waren am Sonnabend zur Profanierung (Entweihung) ihres Gotteshauses in die katholische Kirche Heilig Kreuz gekommen. 50 Jahre wurde hier die heilige Liturgie gelesen, nun müssen die Tungendorfer ebenso wie die ehemaligen Besucher der St. Bartholomäuskirche in Faldera zum Gottesdienst in die Innenstadt zur St. Maria-St. Vicelin-Kirche fahren. Finanzielle und personelle Engpässe als Grund für die Schließung sind nicht von der Hand zu weisen, Trauer machte sich während des letzten Gottesdienstes trotzdem breit. „Wir sind traurig, aber lassen Sie uns nicht den Abschied feiern, sondern die vielen Anfänge dieses Kirchenhauses“, tröstete Generalvikar Ansgar Thim die Gemeinde.

Gemeinsam mit Pfarrer Peter Wohs führte der Domkapilar aus dem Erzbistum Hamburg durch den Gottesdienst, verlas die Profanierungsurkunde des Erzbischoffs, löschte schließlich das „Ewige Licht“ und trug „Das Allerheiligste“ (die konsekrierten Gaben von Brot und Wein) aus dem Kirchenhaus. Dabei folgten ihm die Besucher des vorerst letzten katholischen Gottesdienstes in Heilig Kreuz.




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