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Kult-Kino : Kinobühne: Alle Filme jetzt im Doppelpack

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Veranstalter reagieren auf große Nachfrage. Zwei Aufführungen um 17.30 und 20 Uhr

Neumünster | Die Fans der Kinobühne dürfen sich freuen: In der fünften Spielzeit wird es alle Filme des Kult-Kinos im Doppelpack geben. „Wir haben damit auf die große Nachfrage reagiert und zeigen jeden Film zweimal nacheinander, um 17.30 und um 20 Uhr. Wir haben viel Stammpublikum, letztes Mal haben wir die 80 Karten pro Aufführung in 15 Minuten verkauft. Künftig haben 160 Zuschauer die Chance, den Film zu sehen“, sagt Kulturbüro-Leiterin Johanna Göb. Sie und Arne Sommer von der Kulturellen Filmförderung Schleswig-Holstein stellten das Programm 2014/2015 vor. Der Vorverkauf startet am Montag, 3. November.

Die Theaterbühne wird immer am letzten Dienstag im Monat zum Kino-Saal. Es sei zum einen dieses besondere Filme-Guck-Gefühl, das die Massen lockt, so Johanna Göb. Zum anderen aber habe sich herumgesprochen, wie gut die Filme sind. „Wir zeigen Filme, die einen Bezug zu Schleswig-Holstein haben. Außerdem haben wir es geschafft, Filmemacher für das Publikumsgespräch zu gewinnen. Deren Resonanz war bisher, dass das Publikum in Neumünster sehr kundig ist“, sagt Arne Sommer.

Erneut werden die Karten für die ersten drei Filme zuerst verkauft; für die letzten drei Filme startet der Vorverkauf am 26. Januar (Eintritt 3 Euro).

Los geht es am 25. November mit „Patong Girl“, einem Spielfilm von Susanna Salonen, einer Finnin, die in Lübeck lebte. Durch eine Fehlbuchung landet eine deutsche Familie in ihrem Thailand-Urlaub in einer Absteige; dann verliebt sich der Sohn. Der Film wird einen Monat vor seinem Bundesstart in Neumünster gezeigt. Traditionell gehört auch die Kurzfilmrolle zum Programm der Kinobühne; Filmer Claus Oppermann wird am 16. Dezember die „Filmtournee unterwegs“ moderieren. Der Spielfilm „Ein Tick anders“ (27. Januar) von Andi Rogenhagen wurde vom gebürtigen Neumünsteraner Björn Vosgerau produziert. Die Komödie handelt, wie der Titel sagt, von einem Tick.

Weiter geht es am 24. Februar mit den zwei Preisträger-Filmen des Green-Screen-Festivals „Pinguine hautnah“ und „Superhirne im Federkleid“ (Papageien). Zwei Dokumentarfilme „Manchmal denk’ ich auf Deutsch“ von Helmut Schulzeck und „Ich habe einen Traum“ von Fredo Wulf folgen am 31. März. Schulzeck ist den Kinobühnen-Gängern bereits durch seinen Film über die Familie seiner afrikanischen Frau bekannt; dieser Film erzählt von drei Kenianerinnen, die auf verschlungenen Wegen nach Schleswig-Holstein kommen.

Eine Familiengeschichte der zweiten und dritten Generation nach dem Holocaust hat die jüdische Filmemacherin Yael Reuveny als Dokumentarfilm eingefangen. In „Farewell Hr. Schwarz – Schnee von gestern“ geht es am 28. April um einen verschollen geglaubten Bruder, der erstaunlicherweise doch überlebt hat.

Der Holsteinische Courier präsentiert die Kinobühne.

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erstellt am 01.Nov.2014 | 07:00 Uhr

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