Grossenaspe : Kindertagespflege zieht positive Bilanz

Die engagierten Tagesmütter  Petra Albeck (49, links) und Angela Hübscher (54) ziehen nach den ersten zwölf Monaten der gemeindlich geförderten Einrichtung „Von Hand zu Hand“ eine positive Bilanz. Gut entwickelt hat sich in dieser Zeit auch Carlotta (1), die das jüngste Mitglied in der Gruppe ist.
Die engagierten Tagesmütter Petra Albeck (49, links) und Angela Hübscher (54) ziehen nach den ersten zwölf Monaten der gemeindlich geförderten Einrichtung „Von Hand zu Hand“ eine positive Bilanz. Gut entwickelt hat sich in dieser Zeit auch Carlotta (1), die das jüngste Mitglied in der Gruppe ist.

Zehn Kinder im Alter von sieben Monaten bis fünf Jahren wurden im vergangenen Jahr in Großenaspe bei „Von Hand zu Hand“ betreut.

shz.de von
05. August 2014, 06:30 Uhr

Grossenaspe | Nach einem Jahr zieht die von der Gemeinde Großenaspe geförderte Kindertagespflegestelle „Von Hand zu Hand“ eine positive Bilanz. Zehn Kinder im Alter von sieben Monaten bis fünf Jahren wurden in den Räumen der alten Schule betreut. Anfangs fingen die Tagesmütter zunächst einmal den Überhang an Betreuungsplätzen der Kindertagesstätte auf. Mittlerweile entscheiden sich die Eltern jedoch schon bewusst für die altersgemischte Kleingruppenbetreuung.

„Carlotta hat sich super entwickelt. Sie hat hier so viel gelernt und Freundschaften geschlossen. Das hätten wir so alleine nicht hinbekommen“, erklärt dazu Nina Vehrs (25), die ihre anderthalbjährige Tochter mit sieben Monaten in die Betreuung gab.

„Die Kinder und auch wir selbst haben uns prächtig entwickelt“, resümierten auch die beiden Inhaberinnen Angela Hübscher (54) und Petra Albeck (49). Doch auf ihren Lorbeeren ausruhen wollen sich die Tagesmütter nicht. Erst vor wenigen Wochen haben die beiden ihre Weiterbildung zur Fachkraft für Frühpädagogik in der Kindertagespflege abgeschlossen. Rund 70 Stunden Unterricht und etliche Stunden „Hausaufgaben“ haben sie dafür geleistet. „Neben anderem waren die Erkennungsmerkmale zur sprachlichen und motorischen Entwicklung dabei für uns besonders wertvoll und interessant“, sagte Petra Albeck. „Wir sind wissbegierig und wollen lernen, denn die Kinder geben uns das Engagement um ein Vielfaches zurück“, erklärte Angela Hübscher.

Als Nächstes wollen sich die Frauen dem Erlernen der Gebärdensprache widmen. „Das ist etwas, das uns beide interessiert und ein Angebot, das es noch nicht oft gibt“, hieß es dazu. Außerdem soll in der Gruppe zukünftig mehr gebastelt werden, und auch Konzentrationsübungen werden die bisherigen Spielstunden ergänzen.

Nähere Informationen zur Kindertagespflege erhalten Interessierte bei Petra Albeck unter Tel. 0 15 73 / 9 01 73 67. Auskünfte zur Einrichtung und zu möglichen Ermäßigungen erteilt auch Petra Brennecke vom Servicebüro Kindertagespflege der Diakonie Altholstein in Bad Bramstedt, Tel. 0 41 92 / 12 50.




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