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Neue Struktur : Kinderschutzbund setzt auf eine neue Leitung

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

35 hauptamtliche Mitarbeiter und rund 100 Ehrenamtliche arbeiten in vier Fachbereichen. Konkurrenz soll abgebaut werden

von
erstellt am 16.Dez.2013 | 09:00 Uhr

Mehr Gesichter beim Kinderschutzbund (KSB): Seit neun Monaten ist Till Pfaff nun Geschäftsführer des Kinderschutzbundes in Neumünster. Seitdem weht ein frischer Wind durch die Institution, die sich zukünftig auch in ihrem inneren Aufbau anders aufstellen will.

„Bei 35 hauptamtlichen Mitarbeitern und rund 100 Ehrenamtlichen ist es wichtig, dass man professionell arbeitet und klare Strukturen schafft“, erklärte der 34-Jährige dazu bei der Vorstellung des neuen Führungsteams. Erreicht werden solle die Neugestaltung durch die Schaffung von vier klar abgegrenzten Fachbereichen, die durch fachkompetente Ansprechpartner repräsentiert werden.

Für die Geschäftsstelle sowie für das Ehrenamtsmanagement ist weiterhin Sabine Wende verantwortlich. Sie übernimmt damit namentlich die verbandlichen Aufgaben sowie auch die Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem steht sie dem Geschäftsführer weiterhin als rechte Hand zur Verfügung.

Zum selbstständigen Bereich soll sich auch die Kindertagesstätte des KSB entwickeln. Hierbei übernimmt die jetzige Leiterin der Einrichtung, Gesa Röhe, die Federführung in der strategischen Ausrichtung sowie der Konzeptionierung.

Die Betreuung sowie auch die Präventionsarbeit zum Thema sexuelle Gewalt und Missbrauch liegt zukünftig in den Händen von Helga Göllert. Sie wird sich auch verstärkt der Beratung in Kitas und an Schulen widmen.

Der offene Elterngarten am Fürsthof wird als vierter Fachbereich nun verantwortlich von Tina Langrock übernommen. Hier werden Kontakte geknüpft und spezielle Angebote für Väter und Mütter angesiedelt sein.

„Indem wir den kreativen Austausch fördern, Verantwortung teilen und Vertrauen schenken, werden wir für die Kinder und Familien mehr leisten können. Das neu geordnete interne Netzwerk bietet hier viele effektive Ansätze“, zeigte sich Till Pfaff überzeugt vom neuen Konzept.

Mit dem Jahresthema „Kinderschutz braucht eine ganze Stadt“ will der KSB zukünftig zudem verstärkt in die Mitgliederwerbung sowie auch in weitere Kooperationspartnerschaften mit anderen Initiativen und Institutionen einsteigen.

„Außerdem soll die Konkurrenz zwischen den sozialen Verbänden abegabut werden, um für die Kinder das Beste zu erreichen“, erklärte er. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Mitgliederzahl auf 777 zu steigern. Das wäre dann rund ein Prozent der Einwohner der Stadt“, erläuterte dazu der Geschäftsführer selbstbewusst. Weitere Informationen zum KSB erhalten Interessierte auch im Internet unter www.dksb-nms.de.




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