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Holsteinischer Courier

20. August 2017 | 21:14 Uhr

Krogaspe : Kinder werden länger betreut

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Gemeindevertreter beschlossen erweiterte Betreuungszeiten. Auch in den Ferien können die Kinder in der Einrichtung untergebracht werden.

Die Kinder im Krogasper Kindergarten sollen länger betreut werden. Das haben die Krogasper Gemeindevertreter um Bürgermeister Nils Höfer (ADW) auf ihrer Sitzung beschlossen.

Dabei stützten sich die Gemeindevertreter auf eine Bedarfsumfrage und folgten den Empfehlungen des Kindergartenbeirates in puncto Verlängerung der Öffnungszeiten - auch im Hinblick auf die Betreuung von unter Dreijährigen. Im Ergebnis wird künftig die Regelbetreuung (7.30 bis 13.30 Uhr) an vier Nachmittagen bis 16.30 Uhr erweitert. Eltern haben nun auch die Möglichkeit, ihre Kinder in den jährlichen Ferienzeiten bis zu drei Wochen zusätzlich in die Kita zu schicken. Wer das Angebot annimmt, zahlt für das Ferienpaket zusätzlich 135 Euro pro Jahr. Geregelt ist auch die Unterbringung von fünf angemeldeten Kleinstkindern in einer Gruppe. Dafür will die Gemeinde eine weitere Betreuungskraft einstellen. Damit der gesetzlich verankerte Anspruch auf die Betreuung von Kindern unter drei Jahren in der Gemeinde erfüllt werden kann, muss die Kita räumlich erweitert werden. Ein Abstellraum soll zu einem Ruheraum für die ganz Kleinen umgestaltet werden. Dann erst ist der Betrieb mit insgesamt 25 Kindern möglich.

Wolfgang Haaf (ADW) brachte es auf den Punkt: „Krogaspe hat die Poststelle, den Kaufmannsladen und die Bankfiliale verloren. Es bleibt nur noch die Kita, um jungen Familien eine Zukunft anzubieten.“ Er stellte auch fest, dass zusätzliche Personal- und Sachkosten für den Erhalt der Kita wirtschaftlicher sind als die Möglichkeit, Kinder in anderen Gemeinden betreuen zu lassen. Dann müssten 720 Euro pro Kind und Jahr gezahlt werden.

Der zweite wichtige Punkt auf der Tagesordnung war das Thema Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Kreisstraße 11 in Richtung Neumünster. Dieses Thema wurde von der Fraktion der Kommunalen Wählergemeinschaft (KWG) auf den Weg gebracht. Sie forderten vehement eine 70-Stundenkilometer-Begrenzung vom Ortsausgang bis zur Brücke über die Landesstraße 328 (Neumünster-Rendsburg) zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Zulässig sind zur Zeit 100 Stundenkilometer. Als Begründung wurde angeführt, dass in diesem Außenbereich Wohnhäuser stehen. Radwege kreuzen die Fahrbahn und das Freibad und ein Angelsee ziehen Besucher an, die die Fahrbahn überqueren müssen. Bereits einmal beantragt, wurde das Anliegen von der Verkehrsaufsicht des Kreises abgelehnt. Nun wurde einstimmig beschlossen, einen neuen Antrag zu stellen.

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erstellt am 20.Sep.2013 | 15:00 Uhr

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