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Kinder wandelten auf den Spuren von Martin Luther

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Reformationstag bot gestern für viele Kirchengemeinden den Anlass, um Schulklassen die Geschichte von Martin Luther ins Gedächtnis zu rufen. Die Lutherkirche in Tungendorf und die Christuskirche in Einfeld versuchten beispielsweise, durch unterschiedliche Stationen den Kindern zu zeigen, welch steinigen Weg Martin Luther vor fast 500 Jahren zu bewältigen hatte. In beide Kirchen wurden vierte Schulklassen eingeladen, um Teil des Schauspiels zu werden.

Die vierten Klassen der Rudolf-Tonner-Schule durften sich in der Lutherkirche verkleiden und vier verschiedene Stationen durchlaufen. Die Studierten- Wohn- und Gesindestube sowie der Essraum versetzen die Kinder in die damalige Zeit zurück. Sie mussten aktiv an den Stationen teilnehmen, um den Weg weitergehen zu können. In einer abschließenden Zeremonie wurde die Lutherrose zusammengesetzt und die Lasten (in Form von schweren Steinen) wurden abgelegt.

Die vierten Klassen der Grund-und-Gemeinschaftsschule Einfeld durchliefen in der Christuskirche ebenfalls vier Stationen, nämlich die Bibelübersetzung, das Gewittererlebnis, den Thesenanschlag und den Ablasshandel. Auch hier durfte eine Verkleidung nicht fehlen.

Das Projekt „Auf den Spuren Martin Luthers“, das die Diakonin Iris Bendzuk mitgestaltet hatte, veranstaltete die Einfelder Kirche gestern zum zehnten Mal. Ehrenamtliche Mitarbeiter schlüpften in mittelalterliche Rollen, um das Schauspiel zu realisieren. Auch bei diesem Projekt ging es darum, Teile der Lutherrose an den Stationen zu sammeln, um sie während eines Abschlusskreises zusammenzulegen und dann die Ziegelsteine, welche die Lasten darstellten, abzulegen.

Für die Kinder schienen beide Projekte ein gelungenes Ereignis gewesen zu sein. „Es freut uns zu sehen, wie interessiert die Kinder dabei sind“, erzählte Diakonin Iris Bendzuk.

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erstellt am 02.Nov.2014 | 13:03 Uhr

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