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Daldorf : Kinder und Eltern bastelten für das Weihnachtsfest

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Tausende von Besuchern waren bei der 18. Waldweihnacht im Erlebniswald, die vom Sturm verschont blieb.

Daldorf | Während sich über den schottischen Highlands das Orkantief Desmond mit stürmischen Böen von bis zu 170 Stundenkilometern austobte und für Zerstörung und anschwellende Flüsse sorgte, blieben große Teile Schleswig-Holsteins weitgehend vom Sturm verschont. So auch der Erlebniswald Trappenkamp. Trotz der Warnung vor schweren Sturmböen, die es auch für den Kreis Segeberg gab, tobten sich bei der Waldweihnacht nur mehrere Tausend Besucher mit ihren Kindern an den Bastelständen aus.

„Wir sind froh, dass der Kelch an uns vorüberzieht“, meinte Erlebniswald-Geschäftsführer Stephan Mense beim abendlichen Rundgang durch das Lichtermeer der Waldweihnacht. Vor den mit etwa 55 bis 65 Stundenkilometern über den Wald ziehenden Sturmböen war im Erlebniswald wenig zu spüren. Dafür herrschte eine ganz besondere Stimmung. An den vielen Bastelständen standen die Besucher Schlange. „Voll, aber richtig toll“, hieß es auch auf dem Märchenpfad der Schüler und Schülerinnen der Elly-Heuss-Knapp-Schule aus Neumünster. Sie hauchten Rotkäppchens bösem Wolf Leben ein, ließen die Kinder beim Rattenfänger von Hameln mitmachen, begeisterten mit Rumpelstilzchen und besiegten die böse Hexe in Hänsel und Gretel.

„Ich will da auch hin“, hatte der kleine Moritz (6) aus Hamburg seine Eltern überredet, die Waldweihnacht zu besuchen, nachdem er zuvor die Abschlussfeier seines Kindergartens im Erlebniswald erlebt hatte. „Eine gute Idee und tolle Entscheidung“, meinten die Eltern. Besonders das Bastelangebot vom Zapfenwichtel bis zum Weihnachtsstecken oder Vogelhaus sei toll. Das sah auch Leo (4) aus Kiel so, der sich am Bastelstand für Musikinstrumente für das Hufeisenschlagzeug begeisterte. „Kasper Hoppe“ musste unter dem Joda-Pavillon nicht zweimal in das Waldtheater einladen und begeisterte Hunderte von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen. Leckeres von der Wildwurst bis hin zu einer zünftigen Wildgulaschsuppe oder Kinderpunsch und heiße Schokolade konnte man an knisternden Lagerfeuern verzehren. Auf dem Mittelaltermarkt am Waldhaus durften sich Groß und Klein bei Bogenschießen und Axtwerfen messen. Und am Sonntag lugte sogar einige Male die Sonne zwischen den Wolken hervor.  



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