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Freesen-center : Kinder sprinteten im Einkaufszentrum

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Eine Initiative für mehr Bewegung besuchte vergangene Woche fünf Grundschulen, und am Sonnabend war das Abschluss-Rennen

Spaß am Sport zeigten am Sonnabend im Freesen-Center mehr als 200 Grundschüler, die auf einer etwa 8,5 Meter langen Sprintstrecke um die Wette rannten. Die Veranstaltung im regengeschützten Einkaufszentrum an der Wasbeker Straße war die Abschlussveranstaltung der Bewegungsinitiative „Kindersprint“.

Zum zweiten Mal nach 2016 hatten die Veranstalter unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras in der vergangenen Woche fünf Grundschulen der Stadt besucht, um Kindern Freude an Bewegung zu vermitteln. Der „Endspurt“ am Sonnabend war das Ende der Aktion, zu der alle Erst- bis Viertklässler in Neumünster eingeladen waren.

„Das ist eine schöne Aktion. Die Kinder haben einen Moment, in dem sie um etwas kämpfen können. Für meinen Sohn ist es der erste Wettkampf, an dem er teilnimmt“, sagte Jasmin Wulf aus Neumünster. Ihr achtjähriger Sohn Julian geht in die erste Klasse der Grund- und Gemeinschaftsschule in Einfeld und hat richtig viel Spaß am Rennen entwickelt. Zusammen mit anderen Erstklässlern wartete er hinter den beiden rutschfesten Bahnen, bis der Moderator Frank Richter seinen Namen aufrief. Auf die Hundertstel-Sekunde genau wurde sein Lauf mit Lichtschranken gemessen, der auf dem Hinweg geradeaus führte und zurück durch vier Pylonen Geschicklichkeit erforderte.

„Die Kinder an den Schulen in Neumünster waren wirklich sehr motiviert, und eigentlich findet man an jeder Schule ein oder zwei Ausnahmetalente, die gefördert werden sollten. Die Lehrer wollen nun deren Eltern motivieren, ihre Kinder in dieser Hinsicht zu unterstützen“, sagte Wiebke Ochel von der „Kindersprint“-Aktion.

Die schnellsten Kinder der Stadt waren die Mädchen Wiktoria Ogorzaleh und Junia Beling aus der Klasse 4 der Johann-Hinrich-Fehrs-Schule. Beide legten die 17 Meter in 5,61 Sekunden zurück. Der Viertklässler Tayfun Can Ünal von der Pestalozzischule war mit 5,49 Sekunden der schnellste Junge.

Julian Wulf bewältigte den Parcours in 6,48 Sekunden und war damit der schnellste Erstklässler. Entscheidender als die Zeit war für den Jungen und seine Mutter allerdings ein dauerhaft positiver Effekt, denn Julian will sich jetzt zum Sportverein anmelden. „Das ist große Klasse. Denn die Medien heutzutage machen es den Kindern manchmal schwer, sich vom Sofa loszureißen“, meinte Jasmin Wulf.

Die Bewegungsinitiative hatte neben der Pestalozzi-, der Fehrs- und der Schule Einfeld auch die Hans-Böckler- und die Grundschule an der Schwale besucht.

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