zur Navigation springen
Holsteinischer Courier

17. Dezember 2017 | 05:50 Uhr

Kinder löcherten die Verwaltungsspitze

vom

Bei der letzten Veranstaltung im Ferienprogramm durften 35 Kinder Fragen an den Stadtpräsidenten, den OB und den Stadtrat stellen

shz.de von
erstellt am 03.Aug.2013 | 05:59 Uhr

Neumünster | Was macht eigentlich ein Stadtpräsident? Wohnt der Oberbürgermeister im Rathaus? Und wozu ist ein Stadtrat gut? Mit Fragen wie diesen löcherten gestern 35 Kinder Stadtpräsident Friedrich-Wilhelm Strohdiek, Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras und den 1. Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth auf dem Sportplatz der IGS Brachenfeld. Der Jugendverband hatte zum Abschluss des Sommerferien-Programms ein Mittagessen organisiert und gleich die Verwaltungsspitze mit eingeladen.

"Das Essen ist schon seit Jahren Tradition, aber dieses Mal wollten wir als Dank für die Unterstützung der Stadt auch mal prominente Vertreter einladen", erklärte Ute Gräfe vom Jugendverband. So saßen die Jungs und Mädchen im Alter von 6 bis 17 Jahren bei Putengeschnetzeltem mit Reis und Salat in einem kleinen Zelt und bekamen durchaus auch Gegenfragen: "Wie waren denn die Ferien?", wollte etwa der OB von einem Jungen wissen. "Gut", antwortete der und erzählte von seinem Programm.

"Dieser Austausch ist wichtig, damit die Kinder erfahren können, was wir machen, dass wir eine lebendige Stadt sind, und dass auch die Leute aus dem Rathaus nicht abgehoben sind", sagte Tauras im Anschluss. Die Kinder könnten auf diese Weise ein besseres Demokratieverständnis entwickeln und sich eher für Politik interessieren.

Die 15 Helfer vom Jugendverband hatten dann für das Trio noch einen kleinen Parcours aufgebaut. Zur Freude der Kinder durften Strohdiek, Tauras und Humpe-Waßmuth zum Beispiel mit dem Mund Teebeutel schleudern oder sich im Gummistiefel-Weitwurf versuchen. Dabei machte vor allem der Stadtpräsident trotz der Hitze eine recht gute Figur.

Insgesamt nahmen an der zweiwöchigen Ferienaktion des Jugendverbandes in der IGS Brachenfeld in diesem Jahr nach Schätzung von Ute Gräfe zwischen 30 und 40 Kinder pro Tag teil. Auf dem Programm standen unter anderem Wikingerschach, viel Sport, kreative Arbeiten oder Brettspiele. Besonders beliebt waren auch spezielle Aktionen, etwa mit der Feuerwehr, die mit einer Wasserdusche für kühle Erfrischung an den meist heißen Tagen sorgte.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen