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Neumünster-Gartenstadt : Kinder kommen am Nachtredder jetzt sicherer über die Fahrbahn

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Stadt hat mit weißen Fahrbahnmarkierungen und mobilen Leitelementen die Kreuzung Am Neuen Kamp/Nachtredder/Rintelenstraße in der Gartenstadt deutlich eingeengt.

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erstellt am 25.Okt.2017 | 08:45 Uhr

Neumünster | Als Begründung wird die Schulwegsicherung für die Grundschüler der Gartenstadtschule genannt.

„Es gab hier keine Querungshilfen, und der direkte Kreuzungsbereich ist sehr unübersichtlich. Das haben wir als Gefahrenpunkt in unserem Schulwegplan vermerkt“, sagte Heike Dörner, Lehrerin an der Gartenstadtschule und Neumünsters Kreisfachberaterin bei der Verkehrswacht, auf Nachfrage zum Courier. Der Schulwegplan sei aus einer Elternumfrage im vergangenen Jahr heraus entstanden und dann als Bitte an die Stadt herangetragen worden.

Die sieht das Problem ebenfalls im „relativ großen Kreuzungsbereich mit langen Querungswegen“. Die Kreuzung sei „insbesondere für Schüler schwer zu überblicken, vor allem wenn sie an den ‚falschen Stellen‘ queren“. Das Überqueren der Straße werde jetzt insbesondere für Kinder erleichtert. Wegen der nun geringeren Fahrbahnbreiten und engeren Kurvenradien sei zudem mit einer langsameren Fahrgeschwindigkeit des Kfz-Verkehrs zu rechnen. Stadtsprecher Stephan Beitz sieht so die Verkehrssicherheit deutlich verbessert.

Was der Umbau gekostet hat, kann die Stadt noch nicht sagen. Die Umgestaltung der Kreuzung sei als langfristige Lösung vorgesehen, könne aber durch den Einsatz der mobilen Elemente jederzeit wieder abgebaut oder durch andere bauliche Veränderungen ersetzt werden.

Der Stadtteilbeirat in der Gartenstadt wurde laut Stadtteilvorsteher Martin Kriese nicht angehört. Seine formelle Beteiligung sei auch nicht nötig, da es sich um einen verkehrsrechtliche Anordnung handele, teilte die Stadtverwaltung auf Nachfrage mit.

Nicht alle Autofahrer können sich mit diesem Umbau anfreunden. „Ich finde die Regelung nicht gut. Wenn sich zwei Lieferwagen begegnen, wird es eng“, sagte Sven Habeck aus Wasbek. Aber das ist ausdrücklich bezweckt, um die Aufmerksamkeit der Autofahrer zu erhöhen.

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