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Ferienspass im Museum : Kinder brachten Dinge in Schwung

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

13 Jungen und Mädchen beschäftigten sich im Museum Tuch + Technik mit dem Thema Elektromagnetismus und bauten Motoren.

shz.de von
erstellt am 11.Aug.2017 | 12:00 Uhr

Neumünster | Was bringt eigentlich eine Bohrmaschine oder einen Pürierstab dazu, sich rasant zu drehen? Und was hält einen Automatikwecker am Laufen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich gestern Vormittag 13 kleine Forscher im Museum Tuch + Technik am Kleinflecken.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Leiterin des Ferienspaß-Kurses, Ulrike Mayer-Küster, machten sich die Kinder eifrig daran, zu entdecken, was denn nun die Dinge in Schwung bringt. Elektromagnetismus, also die Entstehung eines magnetischen Antriebs infolge elektrischer Ströme, hieß dazu das Lösungswort.

„Ich finde es spannend zu wissen, wie etwas funktioniert. Bei meiner Oma habe ich zum Beispiel auch einen Experimentierkasten, mit dem ich Edelsteine züchte“, erzählte Leni (9) aus Einfeld, die sich als einziges Mädchen dem wissensdurstigen Forschungsteam angeschlossen hatte.

Doch bevor sich jeder der Teilnehmer seinen eigenen, kleinen Elektromotor bauen durfte, beschäftigte sich die Gruppe zunächst einmal mit der Magnetkraft als solcher. Außerdem wurden Elektromagneten mittels einer Batterie sowie mit einer, mit Draht umwickelten Spule hergestellt. „Ob der funktioniert, kann man gut mit einem Kompass testen. Denn wenn alles richtig ist, bewegt sich Nadel, wenn man die Spule darüber hält“, erklärte Thobias (11) als Feriengast aus Wien fachmännisch.

Ebenfalls bereits mit technischen Vorkenntnissen ausgerüstet widmeten sich Anthony (11) aus Tungendorf und Jonte (13) aus Bordesholm dem Bau ihrer elektrischen Antriebsmaschine. Dazu wurden nur ein Magnet, eine Batterie und ein Stück Draht benötigt. „Es muss alles genau sitzen, damit die Spule gleichmäßig rotiert. Deshalb muss der Draht ordentlich gewickelt werden“, erklärten die beiden Jungen, die sich ansonsten gerne mit Lego-Technik beschäftigen.

„Das Museum bietet mit der Möglichkeit, Technik hautnah zu erfahren, ein tolles Angebot. Und die Begeisterung der Kinder zeigt deutlich: Wissenschaft macht Spaß“, meinte denn auch Ulrike Mayer-Küster am Ende des spannenden Vormittags zufrieden.

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