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Holsteinischer Courier

16. August 2017 | 23:52 Uhr

Ausstellung : Keramikkunst aus einem Jahr

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Stadttöpferei am Fürsthof zeigt jetzt Werke der Künstler, die 2013 in Neumünster zu Gast waren

Mit der Eröffnung der Ausstellung „Ceramic Artist in Residence 2013“ am Mittwochabend sind jetzt noch einmal Werke der zehn internationalen Künstler zu sehen, die im vergangenen Jahr in der Stadttöpferei zu Gast waren.

Die vielfältigen Arbeiten sowie auch Videoaufnahmen zeigen dabei die ganze Bandbreite des kreativen Schaffens der Keramiker während ihres jeweils einmonatigen Aufenthaltes in Neumünster.
„Damit haben wir in einem Jahr so viele Künstler hier gehabt, wie seit dem Bestehen insgesamt. Die Stadttöpferei hat sich zu einem lebendigen Künstlerhaus entwickelt, das sich nicht nur in der Szene etabliert hat. Auch immer mehr Besucher aus der Stadt suchen den Kontakt zu den Gästen und nehmen am Geschehen hier im Haus teil“, sagte Günter Humpe-Waßmuth als Erster Stadtrat und Vorsitzender der Dr.-Hans-Hoch-Stiftung erfreut zur Begrüßung der rund 50 Besucher.

Ebenso positiv beurteilte auch die Leiterin der Töpferei Danijela Pivaševic-Tenner die Premiere der Ausstellungsreihe. „Es waren zehn wunderbare Künstler hier. Sie haben in der Stadt gelebt und viele Kontakte geknüpft. Es war eine sehr intensive Zeit“, berichtete sie.

Dies bestätigte auch die Stipendiatin Stephanie Link, die im September gemeinsam mit der Dänin Louise Sille Krogh-Jacobsen in der Stadttöpferei arbeitete. „Vier Wochen sind kurz, aber ein so konzentriertes, kontinuierliches Arbeiten ist nur selten möglich. Ich konnte hier eine Idee realisieren, die ich schon lange im Kopf hatte, zu der Zuhause aber einfach keine Zeit blieb“, erzählte die aus Coppengrave in Niedersachsen stammende Künstlerin.

Die Leiterin des Kulturbüros, Johanna Göb, zog ebenfalls eine positive Bilanz zur ersten „Ceramic Artist in Residence“. „Nach der Bewerbungsflut im vergangenen Jahr haben wir die Ausschreibung noch einmal verschärft. Dennoch bewarben sich wieder 80 Künstler aus 39 Ländern um die Stipendien“, erklärte Göb, die neben Günter Humpe-Waßmuth, Danijela Pivaševic-Tenner, Dr. Brigitte Köller (Kunsthalle Hamburg) und Dr. Susanne Schwertfeger vom Kunsthistorischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel der Jury angehört.

Ein Stipendium für die neue Ausstellungsreihe erhielt Lydia Hardwick aus Großbritannien. Sie wird gemeinsam mit der Italienerin Serena Zanardi Mitte März als erste Künstlerin in die Räume der Töpferei einziehen. Im Mai folgen dann Zsiri Melinda Dempsey (Irland) und Pablo Ponce (Argentinien). Lisa Selby (Großbritannien) und Dušan Rodić (Serbien) sind im Juni zu Gast in Neumünster. Ihnen folgen Eva Masterman (Großbritannien) und Tina Zlatina (Bulgarien). Und das letzte Künstlerduo bilden dann im November die Briten Caroline Tattersall und Abi Freckleton.

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erstellt am 28.Feb.2014 | 06:30 Uhr

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