„ Keine Stimme für Neonazis“

Runder Tisch für Toleranz und Demokratie ruft zum lautstarken Protest auf

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23. April 2015, 19:50 Uhr

Der Runde Tisch für Toleranz und Demokratie ruft dazu auf, bei der Wahl zum Oberbürgermeister am 10. Mai ausschließlich demokratisch zu wählen.

Die Kandidatur eines NPD-Vertreters bei den aktuellen Wahlen dürfe nicht dazu führen, dass das öffentliche Auftreten von Nazis zum normalen Straßenbild unserer Stadt gehöre, heißt es in einer gestern veröffentlichten Stellungnahme zur OB-Wahl.

„Es darf nicht sein, dass Nazis aus Neumünster und der Region den OB-Wahlkampf missbrauchen, um ihre verfassungsfeindliche Propaganda, ihre rassistische Hetze gegen ,Ausländer’, insbesondere gegen die Aufnahme von Flüchtlingen in unserem Land, missbrauchen, ohne dass ihnen die demokratisch gesinnten Menschen dieser Stadt entgegentreten“, heißt es wörtlich in dem Appell.


Trillerpfeifen gegen Hetzreden


Wie zuletzt im Kommunalwahlkampf vor zwei Jahren fordert der Runde Tisch dazu auf, die Wahlkampfstände der NPD in der Innenstadt aktiv zu stören. Über den Auftritt der NPD empörte Bürger könnten ihren Protest zum Beispiel mit Trillerpfeifen zum Ausdruck bringen, in dem sie die Hetzreden und das Trommeln der Neonazis übertönen. Nach Informationen des Runden Tisches plant die NPD auch für diesen Sonnabend Auftritte in der Innenstadt.

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