zur Navigation springen

Ratsversammlung : Keine Garantie für die Tonner-Schule

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

SPD-Antrag auf Erhalt beider Tungendorfer Grundschulen wurde zurückgestellt.

Neumünster | Die Parteien in der Ratsversammlung sehen zurzeit keinen Anlass, die Rudolf-Tonner-Schule an der Preußerstraße in Frage zu stellen. Zur von der SPD beantragten Bestandsgarantie für beide Tungendorfer Grundschulen – Rudolf Tonner und Pestalozzi – kam es jedoch nicht. Der Antrag wurde zurückgestellt.

Der SPD geht es nicht nur um den Erhalt der Rudolf-Tonner-Schule. „Die Ehrenamtler stehen in den Startlöchern für die Offene Ganztagsschule, wollen lieber heute als morgen beginnen“, sagte Bernd Delfs (SPD), der auch den Vorsitz im Schul-, Kultur- und Sportausschuss führt. Die Verwaltung sei sich nicht einig, so Delfs. Dabei benötige Neumünster alle Schulen, die es zurzeit gebe.

Für Britta Einfeldt (CDU) ist die Ratsversammlung nicht das richtige Gremium. Das Thema müsse erst im Stadtteilbeirat und dann im Schulausschuss beraten werden. „Deshalb der Antrag auf Zurückstellung, bis die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans im Frühjahr 2016 vorliegt“, sagte sie. „Wenn wir anfangen, jede Schule einzeln zu betrachten, dann können wir den Schulentwicklungsplan einstampfen“, betonte Reinhard Ruge (FDP).

Der Schulelternbeirat und auch Tonner-Schulleiter Arno Müller-Weßling zeigten sich enttäuscht. „Wir hängen in der Luft, benötigen aber einen verlässlichen Beschluss der Ratsversammlung“, sagte Müller-Weßling.

Die Stadt spreche immer davon, wie sich die Schülerzahlen entwickeln, aber das schon seit drei Jahren, sagte Peter Brockmann vom Elternbeirat, der sein Anliegen und seine Sorge per schriftlicher Eingabe in der Einwohnerfragestunde deutlich machte.

Die Schülerzahlen sind stabil, sagte Schulleiter Arno Müller-Weßling: „Wenn die Eltern aber immer wieder hören, dass die Schule auf der Kippe steht, dann melden sie ihre Kinder nicht an.“

zur Startseite

von
erstellt am 18.Nov.2015 | 18:20 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen