Bauausschuss : Keine Apotheke im Sondergebiet Störpark

In dem Gebäude neben Aldi sollte die neue Apotheke einziehen. Daraus wird nichts. Der Bauausschuss lehnt die Pläne ab.
Foto:
1 von 2
In dem Gebäude neben Aldi sollte die neue Apotheke einziehen. Daraus wird nichts. Der Bauausschuss lehnt die Pläne ab.

Ausschuss lehnt Antrag auf Änderung des Bauplans ab

von
13. Februar 2016, 20:00 Uhr

Neumünster | Es bleibt dabei: Im Störpark am Haart wird es keine neue Apotheke über 80 Quadratmeter Verkaufsfläche geben. Mit 9 : 1 Stimmen bei einer Enthaltung wies der Bauausschuss am Donnerstagabend einen Antrag zur Änderung des Bebauungsplanes für das Sondergebiet „Köstersche Fabrik“ zurück.

Der Ausschuss stoppt damit die Pläne des Neumünsteraner Apothekers Lars Peter Wall, in einem Altgebäude auf dem Famila-Gelände eine Apotheke mit 150 Quadratmetern Verkaufsfläche samt angeschlossenem Versandhandel mit weiteren 380 Quadratmetern zu etablieren. Die Auflagen für das Sondergebiet lassen die Ansiedlung nicht zu.

Die Verwaltung hatte die Ablehnung des Antrags empfohlen. Zuvor hatte sich bereits der Stadtteilbeirat Brachenfeld-Ruthenberg gegen die Pläne ausgesprochen (der Courier berichtete). Auch mehrere Apotheken im Umfeld hatten gegen die Ansiedlung protestiert und über eine Rechtskanzlei Einwände gegen eine Lockerung der B-Planes erhoben. Zulässig bleibt dagegen weiterhin die Ansiedlung einer Apotheke innerhalb der Famila-Mall. Der Konzessionsbetrieb darf jedoch nicht größer als 80 Quadratmeter ausfallen.

Lediglich Wolfgang Stein (FDP) opponierte gegen diese Regelung: „In die Mall darf die Apotheke einziehen, 20 Meter weiter draußen soll das alles nicht mehr gelten“ – das sei inkonsequent und für niemanden nachvollziehbar, sagte Stein.

Franka Dannheiser hielt dagegen: Es gebe keinen Grund, von den sinnhaften Regelungen des Sondergebiets abzuweichen, sagte die SPD-Fachfrau.

Aus der Tatsache, dass in der Shop-Zone bestimmte Sortimente erlaubt seien, lasse sich gerade nicht ableiten, dass dies auch nebenan gelten müsse, sagte Dannheiser: „Der Antragsteller hätte sich ja mit Famila auf einen Einzug in die Mall einigen können.“

Klaus Grassau (CDU) enthielt sich der Stimme, Wolfgang Stein stimmte gegen die empfohlene Ablehnung der B-Plan-Änderung.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert