zur Navigation springen
Holsteinischer Courier

25. November 2017 | 12:41 Uhr

Grossenaspe : Kein Wettkampf für Angsthasen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Mounted Games in Großenaspe lockten 500 Zuschauer an. 250 Reiter gingen bei dem spannenden Wettkampf an den Start.

shz.de von
erstellt am 15.Apr.2014 | 07:00 Uhr

Grossenaspe | Flink, fit und forsch: Wer bei den Mounted Games Pairs mitmachen will, der darf nicht allzu zartbesaitet sein. Zum zwölften Mal richtete der Reitverein Großenaspe am Wochenende diese beliebten Spiele zu Pferd aus, die neben den Teilnehmern auch rund 500 Zuschauer anlockten.

Bei schönstem Wetter waren wieder rund 250 Reiter im Alter zwischen sechs und 45 Jahren nach Freiwalde gekommen, um sich in Zweierteams (Pairs) miteinander zu messen. Mit Teilnehmern aus Deutschland und Dänemark starteten die Paare mit ihren Ponys dabei in 20 Disziplinen.

Unter anderem galt es hier, im Staffellauf Ringe einzusammeln, Becher auf Stangen zu platzieren oder auch Kisten zu stapeln. Und das nicht in gemütlichem Schritttempo, sondern immer im Galopp – denn, so heißt es unter den Reitern: „Wer auf dem Parcours bremst, der verliert.“

„Wir haben in diesem Jahr super Glück mit dem Wetter, aber bei den Games ist das eigentlich egal“, kommentierte die Organisatorin Rosi Hufnagel den Sonnenschein dennoch erfreut. „Wir waren bei den Meldungen nach einer Stunde ausgebucht. Die Reiter sind schon immer ganz heiß auf diesen Saisonstart. Das ist hier wie im Zirkus. Jeder kennt sich und freut sich auf das Wiedersehen“, berichtete die Turnierchefin außerdem zufrieden.

Der Aufwand für das Turnier ist jedoch groß. Rund 500 Ponys und an die 200 Pferdehänger sowie Zelte, Wohnwagen und Reisemobile müssen ihren Platz auf dem rund zehn Hektar großen Gelände finden. „Das erfordert schon eine gute Vorbereitung. Doch wir sind ja mittlerweile ein eingespieltes Team“, erklärte Rosi Hufnagel ganz gelassen.

Viel Anerkennung erhielt das zehnköpfige Organisationsteam auch aus den Reihen der Gäste. „Hier ist alles super, und die Leute hier sind einfach klasse“, lobte Linda Ry Olsen (14) aus Dänemark die Großenasper. Gute Laune herrschte ebenfalls unter den Reitern. „Es ist immer anstrengend, aber es macht einfach unheimlich viel Spaß. Und wenn ein Durchgang richtig gut klappt, ist man natürlich stolz wie Bolle“, erzählten dazu Conny Graf (31) und Nadja Holer (19), die als Mannschaft aus Buchholz in der Nordheide angetreten waren. „Das Reiten im Team ist keine leichte Aufgabe. Es geht um Schnelligkeit, Geschicklichkeit und das Zusammenspiel von Pferd und Reiter“, erklärte Katrin Lahann (21), die mit ihrem Fjordpferdwallach Ydo ins Rennen ging.

Aus der Riege der einheimischen Teilnehmer erreichte die Großenasperin mit ihrer Partnerin Esther Schulz schließlich im F-2-Finale den zweiten Platz. Ebenfalls an Finalläufen nahmen die Neumünsteraner Teams Nico Thomas/Andreas Graf (F1-Finale) sowie Carina Lemke/Andreas Graf (F2- Finale) teil.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen