Padenstedt : Kein Solarpark in Padenstedt

Die Freiflächen-Photovoltaikanlage an der Bahnstrecke zwischen Neumünster und Brokstedt wird nicht gebaut.
Die Freiflächen-Photovoltaikanlage an der Bahnstrecke zwischen Neumünster und Brokstedt wird nicht gebaut.

Die geplante Sperrung der Kreisstraße sorgt für Wirbel im Dorf. Padenstedt-Kamp bekommt Glasfaser.

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24. Juni 2019, 18:55 Uhr

Auf der vergangenen Gemeindevertretersitzung im Bürgerhaus gab Bürgermeister Carsten Bein es bekannt: Es wird keinen Solarpark in Padenstedt geben.

Investor abgesprungen

Die Solarwind Projekt GmbH hat die Pläne für eine Freiflächen-Photovoltaikanlage an der Bahnstrecke zwischen Neumünster und Brokstedt aufgegeben. Der Grund: Ein Investor hat sich zurückgezogen und die verbleibende Fläche wäre zu klein für einen effizienten Solarpark gewesen.

Kreisstraße wird gesperrt

Nächstes Thema war die Vollsperrung im Zuge der Deckenerneuerung der Kreisstraße 12. Hier hatte ein Infoblatt des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr (LBV) für Irritationen bei den Bürgern gesorgt. Nach Gesprächen mit allen Beteiligten soll die Vollsperrung jetzt moderater ausfallen, sodass die Bedingungen für die Bürger deutlich annehmbarer sind, teilte der Bürgermeister mit.

 Die Arbeiten an der Straße zwischen Padenstedt und Neumünster sind in der Zeit vom 15. Juli bis zum 2. August geplant. Die Einteilung der Bauabschnitte bleibe grundsätzlich bestehen, teilte der Landesbetrieb gestern mit.

Anwohner sollen, soweit möglich, zu ihren Grundstücken fahren können. Hierzu werden gemäß Ausschreibung Informationshelfer eingesetzt. Die Baufirma wird bis spätestens eine Woche vor Baubeginn Baustelleninformationszettel erstellen. Die Handzettel enthalten detaillierte Informationen zum Bauablauf sowie die Telefonnummer des Bauleiters. LBV-Pressesprecherin Cathrin Bornholdt
 

Gute Nachrichten gibt es in Sachen schnelles Internet: Padenstedt-Kamp wird an das Glasfasernetz der Stadtwerke Neumünster (SWN) angeschlossen. Nach Gesprächen mit den SWN – die den Ausbau bis Neumünster Wittorf geplant hatten – und einer erfolgreichen Werbung bei den Bürgern für den Anschluss ans Glasfasernetz erreichte Carsten Bein, dass der Ausbau des Netzes auch in Padenstedt-Kamp erfolgen wird.

Bezüglich des Bebauungsplanes Nr. 10 „östlich Poststraße / westlich Kleinredder“ hat die Gemeindevertretung einstimmig dem Entwurfs- und Auslegungsbeschluss zugestimmt, nachdem einige Änderungen bei den Planungen umsetzt worden sind. Das sind insbesondere ein weiterer Parkplatz, die Vergrößerung der Grundstücke, die Bepflanzung mit Sträuchern statt Bäumen.

Spielplatz am Barnaher Redder

Neuigkeiten gab es auch zum Spielplatz am Barnaher Redder. Hier ist die Verlegung des alten Weges von der Mitte des Platzes in westliche Richtung an den Waldrand geplant, der bisherige Weg wird neu angesät. Eine Einzäunung ist nicht vorgesehen, ein Halblattenzaun soll stattdessen für eine deutliche Trennung des Wanderweges zum Spielplatz sorgen.

720 Euro für Hinterbliebene

Ein wichtiger Beschluss betraf die Sterbekasse „Kameradschaftshilfe“ der Freiwilligen Feuerwehr. Als freiwillige Leistung wird die Gemeinde einen Betrag von 720 Euro an die Hinterbliebenen eines Mitglieds der Feuerwehr zahlen. Das betrifft alle Wehren, ob Kinder-, Jugend- oder Erwachsenenwehr sowie die Mitglieder der Ehrenabteilung. „Die Abwicklung über den Kreisfeuerwehrverband war uns einfach zu kompliziert, deshalb haben wir beschlossen, das selbst in die Hand zu nehmen“, so Bein.

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