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Kein Platz für weitere Kinder aus Latendorf

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Boostedter Kindergarten ist gut ausgelastet

In zwei Anträgen beschäftigte sich der Ausschuss für Jugend, Sport, Senioren und Soziales unter der Leitung von Marina Weber (FWB) am Montagabend mit der Förderung der örtlichen Vereine und mit dem Kindergarten.

In seinem Sachstandsbericht zum Thema Kindertagesstätte berichtete der Leiter Hartmut David über die gute Auslastung der Einrichtung, die zurzeit 155 Kinder betreut, darunter auch einige Kinder aus Latendorf. „Alle Gruppen sind voll. Auch für 2014/2015 wird der Bedarf voraussichtlich mit Kindern aus Boostedt gedeckt sein. Für neue Latendorfer Kinder stehen damit voraussichtlich keine Plätze zur Verfügung. Wir müssen hier die Zahlen genau beobachten“, erklärte er. Als Wunsch für die Kindertagesstätte regte er außerdem die Sanierung des Spielplatzes und weitere akustische Maßnahmen für die Räumlichkeiten an.

So hatte der Tennis-Club einen Antrag auf die Beteiligung der Gemeinde an den Modernisierungen im Vereinsheim sowie für notwendige Malerarbeiten im Außenbereich gestellt. Da die Sanierungen im Vereinsheim mit Kosten in Höhe von 7000 Euro bereits vorgenommen wurden, gab es hinsichtlich der Förderung eine Diskussion. „Die Anträge müssen eigentlich vor dem Beginn der Arbeiten mit Kostenvoranschlägen sowie der Zusage der Förderung durch den Kreissportverband vorliegen. Erst dann entscheidet der Finanzausschuss nach Empfehlung aus dem Fachausschuss über die übliche Eindrittelbeteiligung der Gemeinde“, erklärte Harald Köster (CDU). Eine Rücksprache mit dem Verein soll jetzt Klärung in die Sache bringen.

Bei den Materialkosten in Höhe von 1000 Euro für die Malerarbeiten, die in Eigenleistung erbracht werden, empfahl der Ausschuss einstimmig deren Übernahme in den Finanzausschuss. Jedoch müssten auch hierzu noch entsprechende Belege eingereicht werden.

Der Antrag des Reitvereins galt der Anschaffung eines neuen Voltigierpferdes. Die Vorsitzende Svenja Rübsamen erklärte dazu, dass der jetzt noch eingeschränkt im Einsatz befindliche 21-jährige Wallach „Sandokan“ demnächst in Rente gehen müsse. Da bereits jetzt 15 Kinder auf der Warteliste der Voltigierer stünden, müsse hier für Ersatz gesorgt werden. „Die Ausbildung eines Pferdes braucht gut ein Jahr, deshalb müssen wir uns schon jetzt darum kümmern. Die Kosten können nicht genau beziffert werden. Den Rahmen legt die Summe fest, die aus der Gemeinde kommt. Dann wissen wir, was wir ausgeben können“, erklärte Rübsamen. In diesem Fall liegt bereits die Zusage der anteiligen Förderung durch den Kreissportverband vor. Das letzte Drittel würde dann, wie üblich, der Verein übernehmen. Aus dem Ausschuss wurde eine entsprechende Mittelfreigabe einstimmig befürwortet. Über deren Höhe entscheidet nun ebenfalls der Finanzausschuss.



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