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Holsteinischer Courier

23. Oktober 2017 | 00:59 Uhr

Bordesholm : Kein Kunstwerk gleicht dem anderen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bis zum 28. Juni werden Werke von Margret Erichsen-Worch gezeigt.

Bordesholm | Mit der neuesten Ausstellung in der Heimatstube am Lindenplatz würdigt der Kultur-und Verschönerungsverein die in Bordesholm unvergessene Künstlerin Margret Erichsen-Worch. Bis zum 28. Juni kann man sich jetzt noch einmal dieser faszinierenden und vielfältigen Künstler-Persönlichkeit widmen.

Präsent ist die 1934 in Neumünster geborene und 2006 in Bordesholm verstorbene Bildhauerin eigentlich immer , stehen doch einige ihrer Werke quasi in Dauerausstellung in der örtlichen Verwaltungsakademie. Doch sind Leben und Werk dieser Grande Dame des Kunsthandwerks so bemerkenswert, dass sich eine genauere Retrospektive lohnt. Dies findet auch Ute Kulm,Vorsitzende der AG Heimatsammlung im Kultur-und Verschönerungsverein. „Schauen Sie sich um, hier gleicht kein Kunstwerk dem anderen und jedes nimmt einen in Beschlag“, verweist sie auf die Exponate, die den klug ausgestatteten und nicht überfrachteten Raum der Heimatstube füllen.

„Sybil“ und „Walter“, beide 1987 entstanden, mahnen als übergroße und kluge Köpfe in der Stube und behalten jeden Besucher im Auge. Die Statue „Weiter Weg“, die auch die Grabstätte der begnadeten Bildhauerin in Bordesholm ziert, führt der Künstlerin zufolge nach Utopia, wo ein besseres Leben fernab jeden Zwistes möglich sein kann. Eher bodenständig kommt dann der „Neubeginn“ daher, entstanden 1989, als sich die gelernte Apothekenhelferin und später auch in Belgien als Künstlerin tätige Erichsen-Worch dem Thema Wiedervereinigung beider deutscher Staaten widmete.

Weise schaut die Künstlerin ständig als Wächterin über ihr Werk von einem Porträt im Hintergrund herab. Ein Besuch der Ausstellung bei freiem Eintritt ist bis zum 28. Juni sonnabends und sonntags von 14 bis 17 Uhr möglich. 


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