zur Navigation springen
Holsteinischer Courier

16. Dezember 2017 | 06:54 Uhr

Kataster für Grünes soll fertig werden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bönebüttel: Stadt schafft die Arbeit nicht / Buswartehaus soll sicherer werden

Das Grünflächenkataster und die Vergabe der Pflegearbeiten wird die Gemeinde Bönebüttel jetzt an ein Ingenieurbüro vergeben und bezahlen. Die Neumünsteraner Verwaltung hatte das zunächst übernommen, kommt jetzt aber wegen Überlastung nicht nach.

In der Vergangenheit hat die Gemeinde Bönebüttel die Pflege der Grünflächen und anfallende Arbeiten wie den Beschnitt von Bäumen oder die Pflege kleiner Gemeindeflächen auch schon einmal mehr oder weniger freihändig vergeben. Das sollte mit der Erstellung eines Grünflächenkatasters und eines Leistungsverzeichnisses zur Vergabe der Grünflächenpflege anders werden. Da Bönebüttel von Neumünster verwaltet wird, wurde diese Aufgabe bisher im Neumünsteraner Rathaus erledigt. Doch zurzeit kann die Stadtverwaltung das nicht mehr leisten, unter anderem wegen des neuen Gewerbegebiets im Norden Neumünsters. So muss Bönebüttel nun einige Planungsaufgaben mit Hilfe eines Ingenieurbüros umsetzen, wie Rolf Klein, Vorsitzender des Bönebütteler Bauausschusses, auf der vergangenen Sitzung erklärte. „Dabei müssten die Arbeiten fast fertig sein“, meinte Bürgermeister Udo Runow. „Die Gemeinde braucht nur die Dateien, dann können die Restaufgaben auch so erledigt werden.“ Wie Runow betonte, gehöre das Grünflächenkataster aber nicht zu den vertraglich vereinbarten Verwaltungsaufgaben der Stadt, und deswegen wird die Gemeinde die Aufgabe beenden. Bei dem Kataster geht es um die gemeindeeigenen Grünflächen wie Spielplätze, die Ehrenmale in Husberg und Bönebüttel oder Inseln in neuen Baugebieten.

Nachlegen soll die Gemeinde bei der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchten. An einigen dunklen Ecken und schlecht ausgeleuchteten Wegbereichen sollen zusätzliche Leuchten angebracht werden, empfahlen die Mitglieder aus dem Bauausschuss.

Außerdem sollen in mehreren Straßen Asphaltdecken und Bürgersteige instand gesetzt werden. Dabei sollen besonders Stolpersteine und Absackungen in den Gehwegen berücksichtigt werden.

Durch das Versetzen und den eventuellen zusätzlichen Neubau eines Buswartehauses am Bönebütteler Damm soll für mehr Sicherheit gesorgt werden. Zurzeit stünden dort besonders Schulkinder häufig zu dicht am Straßenrand, hieß es. Nach dem Bericht Runows am Vortag in der Sitzung der Gemeindevertretung ist der Energieverbrauch an der Schule erheblich gesunken. Mit der Sanierung der Westseite des Gebäudes sollen diese Arbeiten fortgesetzt werden.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen