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Boostedt : Kaserne Boostedt: Ausschuss möchte weiter Unterstützung

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Boostedter Ausschusses für Konversion und Gemeindeentwicklung möchte, dass die Konversionsbeauftragte Barbara Heinbockel ihre Arbeit auch in den kommenden Jahren fortsetzt.

shz.de von
erstellt am 06.Jun.2015 | 07:30 Uhr

Boostedt | Wenn es nach dem Willen des Boostedter Ausschusses für Konversion und Gemeindeentwicklung geht, wird die Konversionsbeauftragte Barbara Heinbockel ihre Arbeit auch in den kommenden Jahren fortführen. Diesen Empfehlungsbeschluss fassten die Mitglieder auf ihrer Sitzung.

„Wir bewerten diese Unterstützung bei der Umnutzung des Kasernengeländes positiv. Aber das vom Land geförderte Projekt im Kreis Plön, dem wir uns angeschlossen haben, läuft Ende 2015 aus, sodass für die kommende Förderperiode 2016 bis 2019 ein Neuantrag fällig wird“, erklärte der Ausschussvorsitzende Rüdiger Steffensen (CDU) auf Anfrage.

Die Kosten für das Regionalmanagement, das sich sowohl mit der Koordination von Kontakten zu Institutionen und Ämtern sowie auch mit der aktiven Unterstützung bei Anfragen von Investoren beschäftigt, bezifferte er mit 330  000 Euro jährlich. „Wir rechnen hier jedoch mit einem Landeszuschuss in Höhe von 60 Prozent. Den Rest würden wir uns dann mit dem Kreis Plön teilen. Damit verbleiben für Boostedt im Jahr Kosten in Höhe von 22  000 Euro. Aber das ist gut investiertes Geld“, rechnete Steffensen vor.

Weiterhin strittig im Ausschuss blieb dagegen die Frage, wie die Gemeinde die Konversion der Rantzau-Kaserne betreiben soll. Im Raum steht hier das Angebot des Landes zur Übernahme der Kosten (rund 100  000 Euro) für eine vorbereitende Untersuchung im Rahmen der Städtebauförderung. Dann allerdings würden die Bemühungen, das Gelände zu vermarkten, jedoch zunächst ruhen.

Kosten in gleicher Höhe, an denen sich die Gemeinde allerdings beteiligen müsste, sieht dagegen die Entwicklung eines sogenannten Rahmenplanes vor. Bei der Finanzierung würde jedoch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) in erheblichem Maße mithelfen. „Die Bima kann in diesem Fall weiter mit möglichen Investoren verhandeln“, erklärte Steffensen. Letztlich empfahl der Ausschuss mit Enthaltung der SPD-Fraktion die Weiterverfolgung des Rahmenplanes.

Offen ist zurzeit die Möglichkeit der Weiternutzung der Sporthalle auf dem Kasernengelände durch den Boostedter Sportverein. Der Vertrag mit der Bundeswehr läuft hier Ende Juni aus. Der Verein hat jetzt einen Antrag auf Verlängerung an die Bundeswehr gestellt. Eine Antwort steht hier noch aus.

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