Spendenlauf : Kant-Schüler sammelten mehr als 6500 Euro

Jede Runde zählte: Wer beim Spendenlauf der Kant-Schule im Stadtwald an der Stempel-Station bei Oberstufenschülerin Marie Petersen (18, links) vorbei kam, bekam eine Markierung auf den Arm. Die Striche wurden später gezählt und mit den Sponsoren verrechnet.
Jede Runde zählte: Wer beim Spendenlauf der Kant-Schule im Stadtwald an der Stempel-Station bei Oberstufenschülerin Marie Petersen (18, links) vorbei kam, bekam eine Markierung auf den Arm. Die Striche wurden später gezählt und mit den Sponsoren verrechnet.

600 Schülern auch zahlreiche Lehrer gingen gestern im Stadtwald den ganzen Tag über für den guten Zweck auf die Strecke.

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08. Juli 2015, 07:45 Uhr

Neumünster | Die Mühe hat sich gelohnt: Genau 6613, 61 Euro sammelten die Schüler der Immanuel-Kant-Schule gestern während eines Spendenlaufs im Stadtwald für mehrere soziale Projekte. Es war der erste von Schülern organisierte Spendenlauf an dem Gymnasium. Beteiligt waren neben mehr als 600 Schülern auch zahlreiche Lehrer.

„Wir wollten unsere Schule mit dem Spendenlauf sozialer machen. Wir wollten die Schüler animieren, sich zu engagieren. Dazu sollten sie im schulischen Rahmen Gelegenheit bekommen“, erläuterten Lea Grundt und Marie Godow (beide 18) von der Schülervertretung (SV), die die Aktion anschob. Von der Schulleitung und dem gesamten Lehrerkollegium bekamen die Jugendlichen sofort Unterstützung. Insbesondere Sportlehrerin Julia Bruhne half mit Rat und Tat.

Bereits gegen 7.30 Uhr hatte der Schultag gestern für die Aktiven aus der Schülervertretung im Stadtwald begonnen. An einer Wegkreuzung kurz hinter dem Parkplatz am Schuttberg wurden Start und Ziel eingerichtet. Auf der 1,6 Kilometer langen Strecke wurden Trink-Stationen, Plätze für Streckenposten und Markierungen aufgebaut.

Schon wenig später gingen die ersten Läufer an den Start. Für die Hälfte der Strecke (800 Meter) gab es jeweils einen Strich auf den Arm der Läufer. Denn für diesen Abschnitt hatten die Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 19 Jahren zuvor Sponsoren im Familien- und Bekanntenkreis sowie bei Firmen eingeworben. Geld gab es dabei sowohl für schnelle Sprinter als auch für eher lockere Spaziergänger. Jeder Schüler durfte insgesamt eine Zeitstunde seine Runden drehen. „Der größte Teil der Strecke ist im Schatten“, erklärte Simon Kleen (18) von der SV. Die Streckenposten hatten außerdem wegen der Wärme ein besonderes Augenmerk auf die Fitness der jungen Sportler. Zur Sicherheit waren auch den ganzen Tag über als Sanitäter geschulte Jugendliche vor Ort.

„Bei dem Wetter muss man sich aber schon ein wenig zurücknehmen“, meinten Philip Behm und Flora Jahn (beide 14) aus der 8. Klasse. Beide wollten die Zahl ihrer Runden von der Kondition abhängig machen – ein festes Ziel hatten sie sich nicht gesetzt.

Der überwiegende Anteil der erlaufenen Summe geht an Organisationen zur Flüchtlingsrettung, ans Café Jerusalem und in die Patenschaft für zwei Stolpersteine. Außerdem freuen sich die Schüler auf eine Uhr am Sportplatz.

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