Lego-Wettbewerb : Kant-Schüler belegten den 1. Platz

Die „robIKS“ freuten sich am Spielfeld in ihrer Schule gestern über Medaillen, Pokal und Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme an der „First Lego League“ in Hamburg.
Die „robIKS“ freuten sich am Spielfeld in ihrer Schule gestern über Medaillen, Pokal und Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme an der „First Lego League“ in Hamburg.

Die Mitglieder der Roboter-AG „robIKS“ heimsten bei der „First Lego Legue“ in der Kategorie Teamwork Medaillien und Pokal ein.

shz.de von
15. November 2013, 07:00 Uhr

Da war der Jubel groß: Gleich bei ihrer ersten Teilnahme haben die Mitglieder der Roboter-AG „robIKS“ an der Immanuel-Kant-Schule bei der „First Lego Legue“ (FLL) in Hamburg den ersten Platz in der Kategorie Teamwork belegt. Gestern bekamen Matthes Staaken, Leif Brötzmann, Alex Seidler, Patrick Storm, Robin Niklas Steffen, Ben Petersen, Niklas Kuhnert, Henryk Casse und Lasse Kock sowie Mentor Dr. Ratje Reimers dafür Medaillen, Urkunden und einen Pokal überreicht. In der Gesamtwertung belegte das Team unter 15 Mannschaften den achten Platz.

Die FLL ist 1998 aus der Zusammenarbeit des Spielsteine-Herstellers Lego und der Stiftung First (For Inspiration and Recognition of Science and Technology) in den USA entstanden und hat sich seitdem weltweit in 50 Länder verbreitet. Ihr Ziel ist es, Kindern zu zeigen, dass es mehr Spaß machen kann, ein Videospiel oder einen Roboter zu konstruieren, als damit zu spielen.

Seit 2001 findet der Wettbewerb auch in Deutschland statt. Unterstützt wird das Projekt hierzulande von der Eon-Hanse AG. Der Energiekonzern stellte den „robIKS“ ein Roboterset und ein Spielfeld zur Verfügung. Aufgabe für die Fünft- bis Achtklässler war es nun, den Roboter so zu programmieren, dass er in zweieinhalb Minuten möglichst viele Aufgaben auf dem Spielfeld erledigt. Thema war in diesem Jahr „Naturkatastrophen – vorbereiten, reagieren, retten“. Der Roboter musste auf dem Spielfeld nicht nur über Lego-Hindernisse fahren, sondern zum Beispiel auch einen Mini-Krankenwagen in ein vorgesehenes Feld schieben, einen Spielstein-Hubschrauber in Gang setzen und sogar Lego-Männchen retten. „Die Programmierung war super. Leider hatten wir Pech und unser Roboter hat sich ein paar Mal festgefahren“, sagt Patrick Storm (12). So reichte es nicht zum Gesamtsieg, der die Teilnahme am Bundeswettbewerb und bei dortigem Erfolg sogar am Weltentscheid in Atlanta ermöglicht hätte. In den vier Kategorien Design, Teamwork, Spiel und Forschungspräsentation gelang den „robIKS“ aber der Sieg in der Kategorie Teamwork. Hier musste die Gruppe aus zwölf Gegenständen sieben auswählen, die sie im Notfall mit auf eine einsame Insel nehmen würden und ihre Entscheidung anschließend vor der Jury begründen.

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