zur Navigation springen
Holsteinischer Courier

23. Oktober 2017 | 16:14 Uhr

Immanuel-Kant-Schule : Kampf gegen Rassismus

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In einem Theaterspiel und mit einem Workshop haben sich die Schüler der Immanuel-Kant-Schule mit dem Thema Rassismus auseinandergesetzt.

shz.de von
erstellt am 23.Sep.2014 | 05:15 Uhr

Neumünster | Gestern Vormittag stand die Immanuel-Kant-Schule ganz im Zeichen des „Kampfs gegen Rassismus“. Ein interaktives englischsprachiges Theaterspiel der Organisation IThemba zeigte die Geschichte eines Mädchens in Südafrika, das seine Mutter verloren hat und dadurch mit Missbrauch, Drogen und Ausgrenzung in Kontakt kommt. Die Themen wurden den Schülern durch Tanz, Schauspiel und Musik nahe gebracht.

Nach dem Stück konnten die Schüler Fragen auf Englisch und Deutsch stellen. „Das Theaterstück hat mich nachdenklich gestimmt“, sagte Nma Ramadan aus der neunten Klasse.

Ein nachfolgender Workshop sollte die Oberstufenschüler zum Thema Rassismus aufklären. Dazu teilten sich die südafrikanischen Mitglieder der Organisation auf und präsentierten in der Klasse eine schwierige Simulation: Die Schüler wurden durch laute Anweisungen dazu gebracht, Dinge zu tun, die für sie unangenehm waren, wie zum Beispiel ein Lied zu singen, während ihr Blick zur Wand gerichtet sein musste. Alle Schüler mussten die Hände hinter dem Kopf verschränken.

Sinn der Simulation war es, den Schülern zu zeigen, wie es ist, von anderen Menschen beherrscht zu werden. Einige Schüler reagierten sofort und rebellierten. Als sie daraufhin noch heftiger angebrüllt wurden, ließen sie sich dennoch nicht einschüchtern.

Später wurde die Situation aufgelockert. In einem Gesprächskreis wurden Probleme wie Ausgrenzung in der ganzen Welt und Definitionen von Rassismus besprochen. Der Thementag endete schließlich mit einem positiven Fazit. Das Team IThemba wird in den nächsten Tagen noch in weiteren Schulen zu Besuch sein.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen