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Wasbek : Kammerchor erfreute 70 Zuhörer in der Friedenskirche

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die 24 Sänger waren vor ihrer Premiere aufgeregt, konnten das Publikum aber überzeugen.

Wasbek | Mit einer musikalischen Andacht zur Todesstunde Jesu präsentierte sich der Wasbeker Kammerchor am Karfreitag in der Friedenskirche vor einem 70-köpfigen Publikum.

Es war das erste große Konzert des gemischten Chores, der seit gut einem Jahr besteht und von Kirchenmusikdirektor Günter Bongert geleitet wird. Den 24 teilnehmenden Sängern war deshalb bei ihrer Premiere auch ein bisschen Lampenfieber anzumerken. Doch dies legte sich schnell und am Schluss bewies auch der anhaltende Applaus, dass sich die Proben zu diesem außergewöhnlichen Programm auf jeden Fall gelohnt haben.

Zu hören waren die Motetten „Ich lasse dich nicht“ (BWV 159) und „Jesu, meine Freude“ (BWV 227) von Johann Sebastian Bach. Begleitet wurde der Chor hier von einem instrumentalen Sextett in der Besetzung mit Dr. Eike Dommerich (Violine), Birgit Defant (Violine), Dr. Wolfhard Bindeballe (Viola), Dr. Martin Defant (Violoncello), Wilhelm Ehlers (Kontrabass) und Susanne Stolpe an der Continuo-Orgel.

Günter Bongert hatte jedoch nicht nur die Chorleitung inne. Auf der Orgel brachte der Kirchenmusikdirektor zudem die Fantasie C-Moll (BWV 537) sowie das Präludium C-Moll (BWV 546) zu Gehör.

Ergänzt wurde die ambitionierte Aufführung außerdem durch eine Lesung von Pastor Andreas Rohwer. Dieser rührte das Publikum mit der Geschichte „Jakob lächelt“ noch einmal besonders an.

Nach dem Konzert war nicht nur der Chorleiter hochzufrieden: „Das haben sie gut gemacht.“ Auch die Sänger strahlten. „Es hat gut geklappt. Und es hat Freude gemacht, sich diese Musik zu erarbeiten“, hieß es.

Dem Kammerchor gehören aber nicht nur Wasbeker an. Weitere Mitglieder kommen unter anderem aus Nortorf und Kiel. Die Musiker lassen sich dabei vor allem von dem hervorragenden Ruf sowie den anspruchsvollen Projekten des Chorleiters locken. „Mit ihm zu arbeiten ist wunderbar. Ich möchte es nicht missen“, sagte Iris Ketelsen (73).

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