(K)ein Grund zum Feiern

gabriele vaquette2

shz.de von
08. August 2014, 14:41 Uhr

3000 Menschen versorgt die Tafel pro Woche. Das macht nachdenklich. Es ist gut, dass es die Tafel gibt, es ist aber auch bedrückend. Es stimmt sicher, dass der Anteil der Bedürftigen steigt; ihnen muss geholfen werden. Es ist aber auch ein Spiegel dafür, dass sich mehr Menschen zur Tafel trauen. Vor 20 Jahren war die Schamgrenze, sich öffentlich als arm zu bekennen, noch höher. Und es gab gefühlt mehr Nachbarschaftshilfe. Das ist wahrlich kein Grund zum Feiern.

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