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Deutscher Schulpreis : Jury-Lob für die Freiherr-vom-Stein-Schule

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Daumen drücken für die Gemeinschaftsschule an der Schillerstraße: Als Hauptpreis winken 100 000 Euro

Neumünster | Zwei Tage lang nahm eine hochrangig besetzte Jury die Freiherr-vom-Stein-Schule unter die Lupe. Jetzt heißt es Daumen drücken: Am 28. März entscheidet sich, ob die Gemeinschaftsschule an der Schillerstraße es nach Berlin geschafft hat. Dort wird im Juni unter den 15 besten Schulen der Republik der Deutsche Schulpreis verliehen.

Dem Gewinner winken 100 000 Euro, die weiteren Preisträger zusammen bekommen nochmal 143 000 Euro. Damit ist der von der Robert-Bosch-Stiftung und der Heidehof-Stiftung vergebene Schulpreis der höchst dotierte Wettbewerb für Schulen. Für die Stein-Schule ist er bei der vierten Teilnahme schon jetzt ein Erfolg, hatte sie es unter 116 Bewerbern doch erstmals unter die Top 20 geschafft.

Und die Jury machte Schulleiter Lars Hansen und seinem Kollegium Mut. „Ich bin mir nicht sicher, ob die Neumünsteraner wissen, was für eine Perle die Schule ist und wie viel Potenzial hier schlummert“, sagte die Referentin der Kultusministerkonferenz, Dr. Manuela Kiehne. Professorin Dr. Silvia-Iris Beutel (Uni Dortmund) zeigte sich „beeindruckt, wie die Schule den Schülern Raum gibt, ihre Selbstständigkeit zu fördern“.

Hier ziehen alle Lehrkräfte an einem Strang, um die Schüler die eigenen Stärken entdecken zu lassen, sagte Helga Boldt, Schulleiterin in Wolfsburg, und lobte die Stadt. Das Schulgebäude sei ein Zeichen der Wertschätzung für die Bildung. Die Stein-Schule habe die Ergebnisse der Hirnforschung aufgegriffen, betonte Professorin Dr. Anne Ratzki von der Uni Paderborn: „Wohlfühlen ist die Basis fürs Lernen. In einem solchen Klima macht das Lernen Spaß.“

Das ging natürlich runter wie Öl, ist aber noch keine Vorentscheidung, ob die Neumünsteraner denn nun tatsächlich in Berlin zu den Preisträgern gehören werden. „Aber das ist eine wertvolle Rückmeldung und Bestätigung für die Arbeitsprozesse, die hier seit sechs Jahren laufen“, sagte Hansen: „Wir sind froh, dass wir zu diesem erlauchten Kreis der innovativen Schulen dazugehören.“ Auch Maike Schubert, die didaktische Leiterin an der Freiherr-vom-Stein-Schule, war begeistert: „Wir bewegen uns auf dem neuesten Stand der Forschung. Schön zu hören, dass das der richtige Weg ist.“

 

 

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erstellt am 28.Feb.2014 | 11:15 Uhr

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