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Dosenmoor : Junger Damhirsch verendet im Elektrozaun

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Mit seinem Geweih bleibt ein Damhirsch in einem Elektrozaun hängen. Jäger können den Hirsch nicht mehr retten. Sie warnen Autofahrer vor dem vielen Wild in der Brunftzeit.

shz.de von
erstellt am 05.Okt.2013 | 07:30 Uhr

Ein junger Damhirsch aus dem Dosenmoor ist gestern Nachmittag in einem Weidezaun am Großharrier Weg elendig zugrunde gegangen. Das Tier hatte sich beim Wechsel über die Straße mit seinem mächtigen Geweih in einem Elektrozaun verfangen. Alle Bemühungen, es rechtzeitig aus seiner misslichen Lage zu befreien, blieben erfolglos.

Landwirt Udo Nohrden aus Großharrie hatte das um sein Leben kämpfende Tier entdeckt und die örtlichen Jäger alarmiert. Die zur Hilfe geeilten Jäger Heinz-Wilhelm Dahmke und Hans-Jürgen Pöhls schafften es allerdings nicht mehr, den kurz zuvor noch um sich schlagenden Hirsch zu retten. Während die Jäger versuchten, das Tier aus dem Zaun zu schneiden, starb der etwa acht Jahre alte, starke Damhirsch plötzlich.

Der Zaun des Pferdehalters war heil und in Ordnung. Leider verstricken sich besonders Damhirsche immer wieder mit ihren Schaufelgeweihen in den Drahtzäunen, bedauerten die Jäger. Besonders jetzt in der aufkommenden Brunftzeit seien die Hirsche auch tagsüber viel auf den Beinen. Derzeit seien sie voller Hormone und darum oft weniger scheu und aufmerksam, warnten die Jäger. Besonders auf der Strecke zwischen Großharrie und Einfeld sei die Gefahr von Wildunfällen derzeit hoch.





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