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Holsteinischer Courier

23. August 2017 | 20:15 Uhr

Musikwettbewerb : Junge Talente räumten ab

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Sieben Musiker aus Neumünster und dem Umland qualifizierten sich für den Landesentscheid „Jugend musiziert“ in Lübeck.

Bei manchen Teilnehmern war die Anspannung deutlich zu sehen, andere absolvierten ihren Auftritt lässig-locker: Beim 51. Regionalwettbewerb von „Jugend musiziert“ nahmen zwölf junge Musiktalente aus Neumünster teil. Von ihnen schafften fünf 23 Punkte oder mehr und schafften damit die Teilnahme am Landesentscheid, der vom 14. bis zum 16. März in Lübeck stattfindet.

„Das hat einfach richtig Spaß gemacht, alles war sehr gut organisiert, wir hatten viel Zeit für einen entspannten Soundcheck“, sagt Schlagzeug-Überflieger Levi Ben Petersen (15), der bereits Bundessieger war und für seinen Auftritt im Musiculum die Spitzenpunktzahl von 25 erhielt. „Ich habe auch das anschließende Jury-Gespräch genutzt, das war gut.“ Familie, Verwandte und Freunde waren entweder dabei oder fieberten vor dem Telefon und warteten auf einen Anruf. Außerdem hagelte es viele „Gefällt mir“ auf Levis Facebook-Seite.

Bereits zum zweiten Mal schaffte es Theo-Eric Habeck (18) ebenfalls mit 25 Punkte zum Landesentscheid. Er spielt bereits seit seinem fünften Lebensjahr Violine, ist seit sechs Jahren Schüler beim Konzertmeister der Kieler Oper, Katalin Mugur. Mit Alexander Berg und Konrad Schilling spielte er eine Corelli-Sonate, ein Dvorak-Streichtrio und ein Werk von Haydn. „Das Zusammenspiel ist anspruchsvoll“, so Habeck. Um den Auftritt gut zu meistern, hatte er das Rezept „gelassen bleiben und einen ruhigen Kopf behalten“. Die Musik ist trotzdem ein Hobby: Nach dem Abi an der Theodor-Litt-Schule will er eine Ausbildung als Steuerfachwirt antreten.

Dominik Grohs war zum vierten Mal dabei. Dabei entschied der 17-Jährige, der seit acht Jahren Klavier spielt, sich für Ludwig van Beethovens atemberaubende „Sonate pathétique op. 13“ und legte mit Sergej Rachmanonows „Prelude in g-Moll op. 23. Nr. 5“ eines der „pompösesten Werke, die es so gibt“ drauf. Äußerliche Aufregung suchte man vergeblich. Lässig setzte Grohs sich zehn Minuten an den Flügel zum Einspielen. „Wenn es losgeht, zieht Dominik aus der Aufregung eher die notwendige Konzentration“, sagte seine Mutter. Neben den „Klassikern“ wagte der Neumünsteraner dabei Kyle Landrys „Apologize Variations“.

 

 

Weitere Neumünsteraner waren Laura Köhnke (Klavier, 22 Punkte, 1. Preis, kein Landesentscheid), Klara Luise Jacobsen (Violine, 23 P., Landesentscheid); einen zweiten Preis erhielten Süeda Agac (Klavier, 17 P.), Jana Cheng (Klavier, 20 P.) und Michael Sintsov (Klavier, 18 P.). Aus dem Umland schafften Gabriel Engelen (Bordesholm, Trompete) und Ann Kathrin Angresius (Bordesholm, Trompete) mit 25 Punkten die Hürde; Jonas Janta (Tasdorf, Klavier) erhielt 21 Punkte.

 

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erstellt am 05.Feb.2014 | 10:30 Uhr

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