Brügge : Junge Rennfahrer sausten im Sonnenschein

Brav warten die Kleinen in einer Reihe, bis sie auf ihren Rutschautos starten dürfen. Helme sind Pflicht, und manche haben ihre Fahrzeuge auch hübsch dekoriert.
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Brav warten die Kleinen in einer Reihe, bis sie auf ihren Rutschautos starten dürfen. Helme sind Pflicht, und manche haben ihre Fahrzeuge auch hübsch dekoriert.

Drei Tage lang wurde in Brügge der Fleitenmarkt gefeiert. Viel Spaß gab es bei den Wettbewerben der Bobbycar- und der Seifenkisten-Fahrer.

shz.de von
19. Juni 2017, 10:00 Uhr

Brügge | Brügge hat am Wochenende gefeiert: Von Freitagabend bis Sonntagabend ging es rund beim traditionellen Fleitenmarkt. Hunderte von Besuchern tummelten sich bei Sommerwetter im Dorfkern an der abgesperrten Dorfstraße und genossen es, entspannt miteinander Zeit zu verbringen.

Neben Live-Musik, Fahrgeschäften und Imbissbuden sorgten das Seifenkisten-und Bobbycar-Rennen am Sonnabendmittag wieder für besonders viel Unterhaltung. Die Zuschauer säumten beidseitig die Rennstrecke und freuten sich am Spaß der Kinder. Während 15 Fahrer mit den selbst gebauten Seifenkisten-Flitzern den Mühlenberg herunter sausten, boten die mit Helm und Knieschützern ausgestatteten Minis auf ihren Rutschautos ein besonders putziges Bild. Unter den 31 Bobbycar-Piloten waren auch Filip Biesel (5) aus Schwentinetal und Hannes Brunn (3) aus Eutin, die extra zur Wettfahrt gekommen waren und dabei noch ihren Opa Josef Grabowy in Brügge besucht haben. Eine der fantasievoll gebauten und bemalten Seifenkisten war der „Rote Engel“, ein „Oldie“, der schon vor 20 Jahren beim ersten Rennen mitgerollt ist. Damals hat Marcel Reese das Holzmobil gesteuert, in diesem Jahr saß Lena (10) in dem Fahrzeug, das ihr Onkel Axel Reese gebaut hatte. „Ich fahre mit, weil es ein Angebot der Schule war und weil meine Schwester vor zwei Jahren auch mitgemacht hat. Außerdem macht es Spaß“, meinte Lena. „Wir haben vor 14 Tagen an der Schule trainiert und die Kisten überholt, damit Lenkung und Bremsen funktionieren“, erklärte Liberté Büssow, Leiterin der Landschule an der Eider. Etwa zwischen 17 und 27 Sekunden brauchten die Flitzer, um die 150-Meter-Strecke abzufahren.

Nicht gerade im Geschwindigkeitsrausch aber dafür unter viel Gelächter bewältigten die Erwachsenen Anja Kloppsch, ihre Schwiegermutter Karin Kloppsch, Urs Pause und Molly Meier (alle aus Brügge) auf Bobby-Cars die 80 Meter-Strecke. „Es war einfach ein spaßige Idee“, sagte Anja Kloppsch, nachdem sie lachend ins Ziel gerauscht war.

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