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Konzert im Saldern-Haus : Junge Musiker brannten für die Kunst

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Thomas Mohr und seine Freunde bescherten dem Publikum wunderschöne Stunden im ausverkauften Caspar-von Saldern-Haus.

shz.de von
erstellt am 06.Dez.2016 | 16:15 Uhr

Neumünster | Mit strahlender Freude und wunderschönen Klängen begeisterten acht Gesangsstudenten des Neumünsteraner Tenors Thomas Mohr am Sonntag 200 Besucher während der beiden restlos ausverkauften Adventskonzerte im Caspar-von Saldern-Haus. Diese jungen Musiker brennen für die Kunst. Das war deutlich zu erkennen und nicht zu überhören.

Die musikalische Einstimmung auf Weihnachten hat bereits Tradition. Seit neun Jahren konzertieren „Thomas Mohr and Friends“ auf Einladung des Fördervereins mit klassischen und weihnachtlichen Überraschungen im Saldern-Haus. Neben Virginia Ferentschik (Sopran), Svenja Schicktanz (Sopran), Isabelle Serafin (Sopran), Gabriella Guilfoil (Mezzosopran), Despina Koutoulidi (Mezzosopran) und Jovan Koscica (Bass) hatte Professor Mohr den Flötisten Daehee Kim für das Konzert gewinnen können.

Mit warmen, weichen Tönen, die der Koreaner seiner Querflöte scheinbar mühelos entlockte, verzückte er das andächtig lauschende Publikum. Passend zu dem Lied „Kling Glöckchen, klingelingeling“, das Isabell Serafin mit großen Ausdruck vortrug, ließ Kim seine Flöte fröhlich klingen und verneigte sich dann. Freudig lächelnd überließ er den Sängern und Clemens Wiencke als deren überaus souveräne Begleitung am Flügel die Bühne.

In der ersten Stunde präsentierten die jungen Sänger ihr klassisches Repertoire, meistens als Solisten. Mit „Sei stille dem Herrn“ aus Mendelssohns Oratorium Elias gelang der Mezzosopranistin Despina Koutoulidi ein wunderschöner Beitrag voller Inbrunst. Svenja Schicktanz und Virginia Fernetschick begeisterten im Duett mit „Domine Deus“ aus Mozarts c-moll Messe und Jovan Koscica interpretierte Opernhaftes aus der Zauberflöte mit tiefer Bassstimme.

Nach der Pause wurde es weihnachtlich. Für seine „Weihnachtslieder“ von Peter Cornelius erntete Thomas Mohr tosenden Applaus, und Gabriella Guilfoil zauberte den Besuchern mit „Christmas time is here“ und „The christmas song“ ein Lächeln ins Gesicht. Als Thomas Mohr den Gästen nach zwei Stunden wunderschöner Musik von bestens aufgelegten Musikern zum Abschluss „eine schöne Adventszeit“ wünschte, hielt es die Besucher nicht mehr auf den Stühlen. Zwei Zugaben erklatschten sie sich von den strahlenden Musikern.

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