Gross Kummerfeld : Jugendwehr befreite eine „Mutter“

Viel Qualm gab es beim Löscheinsatz in Kleinkummerfeld-Bahnhof. Die Jungen und Mädchen hielten tapfer durch.
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Viel Qualm gab es beim Löscheinsatz in Kleinkummerfeld-Bahnhof. Die Jungen und Mädchen hielten tapfer durch.

Die Kummerfelder und Gadelander Nachwuchsfeuerwehrleute übten gemeinsam.

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03. März 2015, 08:45 Uhr

Gross Kummerfeld | Erstmals gemeinsam nahmen die Jugendfeuerwehren aus Groß Kummerfeld und Gadeland an den sogenannten Berufsfeuertagen in Groß Kummerfeld teil. 13 Mädchen und Jungen aus der Gemeinde sowie acht Mitglieder aus der Nachbar-Nachwuchstruppe fuhren insgesamt 15 Einsätze.

Notruf an die Leitzentrale im Cumerveldhus, Meldung an die Einsatzkräfte, Ausrüstung schnappen und mit Blaulicht und Sirene los zum Löschen, Bergen und Retten: Praktisch im Stundentakt war die Einsatzbereitschaft der Jugendlichen gefordert. Es brannte ein Container, Verstopfungen mussten beseitigt werden, eine Katze wurde vom Dach gerettet und eine Mutter musste aus einer Garage befreit werden. Bei Letzterer handelte es sich, wie die jugendlichen Einsatzkräfte letztlich belustigt feststellten, allerdings lediglich um eine Schraubenmutter.

„Ich bin gespannt und ein bisschen nervös. Aber ich hab mir die wichtigen Fragen noch einmal notiert“, erzählte Linus Westermann (12), der gemeinsam mit Linus Weder (10) zeitweilig die wichtige Meldestelle besetzte, in der die Notrufe aufliefen.

In Groß Kummerfeld sind die Berufsfeuerwehrtage für die Jugendwehr schon Tradition. Doch auch den Gadelandern gefielen die aktionsreichen Tage. „Es macht Spaß, aber man muss die Übungen schon ernst nehmen“, berichtete Maximilian Schumann (12), nach seiner „Einsatzleitung“ am brennenden Container in Kleinkummerfeld-Bahnhof.

Neben den Jugendlichen waren zwölf Feuerwehrmitglieder mit von der Partie, und auch für die Aktiven waren die Tage ein großer Spaß. „Ich kenne diese Aktion schon aus meiner Zeit in der Jugendfeuerwehr und finde sie klasse“, erklärte der Gadelander Jungendwart Daniel Nissen.

Ebenfalls zufrieden war auch die Jugendwartin der Groß Kummerfelder, Kerstin Portala. „Der Aufwand hat sich wieder gelohnt, denn die Jungen und Mädchen waren voll bei der Sache. Sie haben sich gut verstanden und ließen sich auch von kniffeligen Aufgaben nicht unterkriegen“, lobte sie. Anerkennende Worte fanden ebenfalls Bürgermeister Jörg Wrage und Ortswehrführer Jörg Nero, die den Teilnehmern ihre guten Leistungen bei der Abschlussbesprechung bestätigten.  




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