zur Navigation springen

Jugendwaldspiele: Viertklässler erkunden den Ricklinger Forst

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Wie hoch ist dieser Baum? Welche Tiere fressen Insekten? Und welche Ausrüstung braucht eigentlich ein Förster? Diese und viele weitere Fragen werden Kindern zurzeit im Ricklinger Forst von den Fachleuten der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald beantwortet.

In diesen Tagen finden die landesweiten Jugendwaldspiele statt, an denen wieder mehr als 550 Schüler der vierten Klassen von Schulen aus Neumünster und Umgebung teilnehmen werden. 145 Kinder aus der Vicelinschule, der Mühlenhofschule, der Gartenstadtschule und der Hans-Böckler-
Schule erhielten gestern einen ganz besonderen Unterricht. An dessen Ende stand für die jungen Naturforscher aber nicht nur die Auflösung
des spannenden Waldquiz, sondern auch das ausgelassene Toben und Spielen
an der Torwand und beim Ringwerfen auf ein Geweih. Die drei Besten jeder
Klasse durften sich außerdem über einen Orden
freuen.

Für alle Teilnehmer hielten die Organisatoren zudem Urkunden und eine Eintrittskarte für den Erlebniswald Trappenkamp bereit. Und mit einem kleinen Fichtensetzling trug jedes Kind schließlich auch noch den „Baum des Jahres 2017“ mit nach Hause.

Viel Lob erntete die Veranstaltung auch aus der Lehrerschaft. „Wir finden dieses Angebot toll und sind schon oft dabei gewesen. Denn viele Kinder leben in der Innenstadt und kennen den Wald gar nicht. Deshalb sind die Schüler sehr aufgeregt, wenn es losgeht. Aber am Ende sind sie immer begeistert. Und da wir das Thema Wald in den kommenden Wochen behandeln, werden sie diesen Tag auch nicht so schnell vergessen“, berichteten Margit Gerlach und Heike Kuschel, die an der Mühlenhofschule unterrichten.

Die Jugendwaldspiele werden mit der Unterstützung der Landesforsten bereits seit mehr 45 Jahren von der Schutzgemeinschaft organisiert. „Für viele Kinder ist es das erste Mal, dass sie in den Wald gehen. Denn oft wird die Natur nur noch ‚hinter Glas‘ vor dem Fernseher oder auf dem Handy erlebt. Dabei kann der Wald ein wichtiger Lernraum sein. Deshalb werden wir diese erfolgreiche Initiative auch weiterführen“, erklärten Gerd Riese (zweiter Vorsitzender der Schutzgemeinschaft) und die Trappenkamper Waldpädagogin Angela Harm.  

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen