Jugendschutzstreifen leisten Aufklärungsarbeit

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10. Juni 2014, 12:46 Uhr

Polizei und Stadt werden in diesem Jahr wieder Jugendschutzstreifen zur Holstenköste einsetzen. „Die guten Erfahrungen in den Vorjahren bewogen uns, dieses Projekt erneut aufzulegen“, erklärten der Pressesprecher der Polizei, Sönke Hinrichs, und der Pressesprecher der Stadt, Stephan Beitz.

Wie schon in den Jahren 2003 bis 2013 werden von morgen bis Sonntag Polizeibeamte und ein Mitarbeiter des Fachdienstes Schule, Jugend, Kultur und Sport sowie des Allgemeinen Sozialen Dienstes gemeinsame Streifen bilden. In erster Linie sollen diese Aufklärungsarbeit leisten. Angetrunkene Jugendliche müssen allerdings auch mit Sanktionen rechnen. Dazu zählt neben der Wegnahme alkoholhaltiger Getränke die Abholung durch die Eltern.

Der Jugendschutzbeauftragte der Stadt, Andreas Leimbach, hat bereits Tankstellen im Einzugsgebiet, Einzelhändler und Kioskbetreiber angeschrieben und eindringlich auf das Jugendschutzgesetz verwiesen. Der Verkauf von Alkohol an Minderjährige ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld bis zu 50 000 Euro belegt werden. Zudem weisen Plakate an diversen Ständen auf das Jugend-schutzgesetz hin. Die Gastronomen unterstützen die Plakataktion „Schnaps an Jugendliche – hier nicht !“

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