BundesWettbewerb : „Jugend musiziert“: Vier junge Talente messen sich mit allen anderen Besten

„Das ist aufregend“: Geraldine Galka (18) ist eine von vier jungen Musikern aus der Region, die zum Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ fahren.
„Das ist aufregend“: Geraldine Galka (18) ist eine von vier jungen Musikern aus der Region, die zum Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ fahren.

Zwei Neumünsteraner und zwei Bordesholmer fahren zum Bundesentscheid nach Hamburg

shz.de von
25. Mai 2015, 08:00 Uhr

Neumünster | Das wird ein Marathon: 608 junge Musiktalente aus Schleswig-Holstein werden sich vom 22. bis 28. Mai auf dem Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ dem Jury-Urteil stellen und in Hamburg an verschiedenen Spielorten auf über 2000 andere Mitbewerber aus den anderen Bundesländern treffen. Unter ihnen sind zwei Neumünsteraner und zwei Bordesholmer.

„Das ist schon aufregend“, sagt Geraldine Galka (18), die auf ihrer Violine mit Maria Christiansen (18) am Flügel antritt (26.5., 18.40 Uhr, Alfred-Schnittke-Akademie). Sie spielen die Beethoven-Sonate No.1 op.12 und „Arabesco Cadenza“ von Jan Wincenty Hawel (2013). Geraldine ist im Stress: „Zurzeit laufen die Aufnahmeprüfungen für die Musikhochschulen, da muss ich bis zu zwölf Stücke auswendig können.“ Außerdem macht sie ihr Abi an der Kant-Schule.

Ebenfalls in Prüfungen für ihr Fagott-Studium steckt Verena Carl (19) aus Bordesholm. „Der Wettbewerb ist gut als Vorbereitung.“ Sie spielt einen Satz aus einem Vivaldi- und einem Carl-Maria von Weber-Konzert sowie die „Sonatine für Fagott und Klavier“ von Alexandre Tansman (25.5., 18.25 Uhr, Rudolf-Steiner-Schule Harburg). Aufgeregt ist Mieke Hansen (17) aus Tungendorf, aber: „Ich habe viel geübt.“ Sie spielt auf der Querflöte eine Sonate von Carl Philip Emanuel Bach, etwas von Mozart und ein Stück von Philip Gaubert (26.5., 18.10 Uhr, Sängerakademie). In den Realschulabschlussprüfungen steckt Gabriel Engelen aus Bordesholm: „Das ist schon anstrengend“, sagt der 17-jährige Trompeter. Er feilte mit Lehrerin Svetlana Kostik am Feinschliff: „Man muss schon viel Kraft und Energie haben, um alles wieder und wieder zu proben.“

Gabriel spielt mit seiner Lehrerin aus der „The Indian Queen“-Suite von Purcell, der Sonate von Kent Wheeler Kennan sowie „Introduction et Scherzo“ und „Allegro moderato“ von Alfonse Goeyens (25.5., 10.35 Uhr, Albert-Schweitzer-Gymnasium).

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