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Grossenaspe : Jürgen Pingel bleibt Chef der Feuerwehr

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Jan Hinrich Stölting wurde zum stellvertretenden Wehrführer in Großenaspe gewählt. Musikzug hat nach einer Durststrecke wieder neue Mitglieder

Grossenaspe | Zum dritten Mal in Folge wurde Jürgen Pingel gewählt: Auf ihrer Jahreshauptversammlung bestätigten 71 von 72 wahlberechtigten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Großenaspe in Timms Gasthof ihn in seinem Amt als Gemeindewehrführer. Besonders belastend war in diesem Jahr der Einsatz beim Hubschrauberabsturz in Bimöhlen (der Courier berichtete).

Zum stellvertretenden Wehrführer wählte die Versammlung außerdem Jan Hinrich Stölting. Dieser tritt in die Fußstapfen von Jörn Weidenhöfer, der nach 21-jähriger Tätigkeit im Vorstand, davon zwölf Jahre als stellvertretender Wehrführer, nicht mehr zur Wahl stand. Jan Hinrich Stölting komplettiert damit das neu eingeführte Stellvertreterduo, dem Gunnar Stiens bereits seit einem Dreivierteljahr angehört.

Seiner Wiederwahl vorausgeschickt hatte Pingel in seinem Bericht, dass es für die Aktiven mit insgesamt 45 Einsätzen und rund 140 Einsatzstunden ein eher durchschnittliches Jahr gewesen sei. Demnach wurden die drei Löschgruppen sieben Mal zur Brandbekämpfung und 32 Mal zur technischen Hilfeleitung gerufen. Außerdem wurden sechs Brandsicherheitswachen bei Veranstaltungen gestellt.

Bei den Einsätzen wurden 18 Personen gerettet. Drei Personen konnten jedoch nur noch tot geborgen werden. „Mit neun Einsätzen sind die durch den Ausbau befürchteten vermehrten Unfälle auf der Bundesautobahn A  7 erfreulicherweise bisher ausgeblieben. Doch die Belastung der Aktiven, die an der Bergung der Insassen des im Februar bei Bimöhlen abgestürzten Hubschraubers (der Courier berichtete) beteiligt waren, war enorm. Hierbei hat der psychologische Dienst den Kameraden wertvolle Unterstützung geleistet“, erklärte Pingel.

Die Freiwillige Feuerwehr Großenaspe hat zurzeit 95 Aktive, 28 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr, die Wehr hat 25 Ehrenmitglieder und wird von 314 fördernden Mitgliedern unterstützt. „Wir haben Zuwachs im Bestand der Aktiven. Die Jugendfeuerwehr ist gut aufgestellt und auch der Zustand der Fahrzeuge ist dank guter Pflege in Ordnung“, erklärte der Gemeindewehrführer.

Eine erfreuliche Jahresbilanz konnte auch der Musikzugführer Jens Schümann vorlegen. „Nach einer Durststrecke hinsichtlich der Mitglieder sind wir jetzt mit fünf neuen Musikern wieder im Aufwind“, sagte er.

Angekündigt wurde von Schümann zudem das traditionelle Frühjahrskonzert. Dieses wird allerdings in ungewöhnlichem Rahmen als zünftiges „Garagenkonzert“ am 4. Juni ab 19.30 Uhr auf seinem Grundstück an der Hauptstraße 12 stattfinden.

Jugendwart Dennis Buroh erklärte, dass der Nachwuchs in der Ausbildung und bei öffentlichen Terminen – wie zum Beispiel bei der Unterstützung gemeindlicher Veranstaltungen – immer gut vertreten sei. Außerdem haben die Kinder und Jugendlichen ihren Spaß bei Ausflügen und zahlreichen weiteren Aktionen. Nach längerer Pause soll in 2016 auch wieder ein klassischer Tanzkursus angeboten werden. „Außerdem möchten wir eure alten Handys haben. Denn wir nehmen an einer Sammelaktion des Wegezweckverbandes teil, bei der wir mit anderen Gruppen im Wettbewerb stehen“, lautete Burohs Bitte an die Versammlung.

In die Wehr aufgenommen wurden Judith, Lea und Lars Keßler sowie Birthe Kasbohm, die alle dem Musikzug angehören. In diesen verpflichtet wurden Celina Schössow und Gunnar Grafe. Aus der Jugendwehr in den Kreis der Aktiven übernommen wurden Melanie Meeske, Finn-Lasse Weidenhöfer und Jonas Bahde.

Für seine 50-jährige Mitgliedschaft wurde Peter Holtorff geehrt. Ebenfalls eine Anerkennung erhielten Jens Schümann und Günter Klahn für 40 Jahre aktiven Dienst. Ausgezeichnet wurden zudem Jürgen Stölting und Gerd Schöneck für 30 Jahre Mitgliedschaft sowie Alexander Jörs (20 Jahre) und Frank Schuldt, der der Wehr seit zehn Jahren angehört.

Mit dem Brandschutzehrenzeichen in Silber wurden außerdem Renate Boesang, Rüdiger Döring, Dirk Kröger, Torsten Pingel und Eggert Stölting ausgezeichnet.

Zum Feuerwehrmann wurde Finn-Lasse Weidenhöfer befördert. Im Rang einer Feuerwehrfrau stehen jetzt Judith Keßler und Melanie Meeske. Ihre Beförderung zum Oberfeuerwehrmann nahmen Isfrid Brandt-Falkenthal und Simon Gorrissen entgegen. Hauptfeuerwehrmänner dürfen sich nun Jannik Wojak und Lars Keßler nennen. Zu Löschmeistern befördert wurden Lutz Beeken, Torsten Pingel, Jürgen Schümann und Eggert Stölting.

Im Rang eines Oberlöschmeisters steht jetzt Jan Hinrich Stölting. Und zum Hauptbrandmeister (drei Sterne) wurde schließlich Gunnar Stiens
befördert. 

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