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Grossenaspe : Jeder vierte Besucher ist ein Stammgast

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

222 000 Menschen besuchten den Wildpark Eekholt im Jahr 2013.

shz.de von
erstellt am 12.Jan.2014 | 11:00 Uhr

Trotz der widrigen Wetterlagen durch Kälte und Nässe im Frühjahr sowie die Stürme „Christian“ und „Xaver“ kann der Wildpark Eekholt letztlich eine positive Bilanz für 2013 Jahr ziehen. „Unsere Besucher sind wetterfest und lassen sich auch von trüben Tagen nicht abhalten“, hieß es dazu im Jahresbericht, den Wolf-Gunthram Freiherr von Schenck (Geschäftsführer des Wildparks) und die Leiterin der Wildparkschule, Ute Kröger, auf dem Jahresempfang am Donnerstagabend vorstellten.

So lagen die Besucherzahlen trotz des verregneten Mais wiederum mit rund 222 000 Gästen nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Ebenso stabil blieb der Verkauf der Jahreskarten, der wiederum bei etwa 6000 Karten lag. „Damit ist nahezu jeder vierte Besucher ein Stammgast“, erklärte von Schenk

Leichte Einbußen hatte dagegen die Wildparkschule zu verzeichnen. Hier machte sich das schlechte Wetter, das sich bis ins späte Frühjahr hineinzog bemerkbar. „Viele Gruppen stornierten deshalb ihre Buchung“, erläuterte Ute Kröger. Insgesamt machte der Gesamtbesucheranteil bei Kindern und Jugendlichen jedoch immer noch 44 Prozent (2012: 45 Prozent) aus. Beachtlich gestiegen ist mit mehr als 1700 Teilnehmern außerdem die Zahl an Kindergeburtstagen, die im Wildpark gefeiert wurden. Gut angenommen wurde wieder das Programm der Sonderveranstaltungen wie die Dunkel-Munkel-Nächte mit 10 000 Besuchern, die Wikingertage (9000 Besucher) und die Wildweihnacht (2600 Besucher).
Eine Auszeichnung für das Leuchtturm-Projekt „Holsteiner Lebensraumkorridore“ als offizielles Projekt der „UN Dekade Biologische Vielfalt“ bestätigte das erfolgreiche Engagement des Eekholt-Teams auf Bundesebene. Und auch das Greenpeace-Magazin sowie auch die Zeitschrift „National Geographic“ setzten den Wildpark auf einen der vorderen Plätze der schönsten Wildparks Deutschlands.

Glücklich zeigte sich deshalb auch die heutige Inhaberin und Enkelin der Mitbegründerin Theda Hatlapa (84), Isabelle Mahnert, über diese allseits positive Resonanz. „Ich bin dankbar und stolz, dass wir hier die bewährte Philosophie meiner Großeltern aufrechterhalten und gleichzeitig den Wildpark mit neuen Ideen nach vorne bringen“, sagte sie.

Auch beim Thema Wölfe in Schleswig-Holstein spielt der Wildpark Eekholt weiterhin eine wichtige Rolle. Als Landeswolfszentrum laufen hier alle Informationen über Beobachtungen zusammen. So wurde auch das in Wasbek möglicherweise von einem Wolf gerissene Lamm (der Courier berichtete) von Wolf-Gunthram von Schenk untersucht. Mit einer neuen, informativen Wolfsmeile, die im laufenden Jahr (150 000 Euro) gestaltet werden soll, soll hier weitere Aufklärungsarbeit geleistet werden.

Bei den Ehrungen gab es einen Wolfskopf aus Holz für Wolf-Gunthram von Schenck für zehn Jahre Engagement im Wildpark. Die goldene Eekholt-Nadel erhielt der ehemalige Fördervereinsvorsitzenden Klaus Martens für seinen Einsatz.


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