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Großflecken : Jeder Dritte fährt auf dem Großflecken einfach weiter durch

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

2332 verschickte Knöllchen / Passanten überqueren die Straße offenbar mit mehr Ruhe

An dem Verkehrsversuch auf dem Großflecken scheiden sich weiterhin die Geister; vorerst scheint die Zahl der Durchfahrer allerdings zu stagnieren. Von 14.50 bis 15.05 Uhr zählte der Courier gestern insgesamt 50 Fahrzeuge; davon fuhren 19 unerlaubt durch. Von den korrekt fahrenden 31 Fahrzeugen bogen 20 auf den Karstadtparkplatz und 11 auf den Parkplatz am Klostergraben ab.

Dieses Ergebnis liegt in etwa auf dem Niveau der letzten Courier-Zählung vom 2. Oktober, als 16 von 49 Fahrzeugen das Verbot missachteten. Mehr als jeder Dritte fährt also auch fast drei Monate nach dem Beginn des Verkehrsversuchs einfach durch. Am 11. September zählte der Courier den Höchstwert von 68 Prozent Falschfahrern, am 25. September den niedrigsten Wert von lediglich 26 Prozent Durchfahrern.

Der rückläufige Trend findet also vorerst ein Ende. „Man kann aber davon ausgehen, dass es während der Herbstferien etwa 10 bis 20 Prozent weniger Verkehr gibt“, sagte Michael Köwer, Verkehrsplaner der Stadt. Demnach bleibt abzuwarten, ob sich der Rückgang nach den Herbstferien fortsetzt. Insgesamt verschickte die Stadt bereits 2332 Knöllchen für Verstöße auf dem Großflecken.

Auffallend war gestern die große Zahl an Fußgängern, die die Straße überquerten, ohne auf die Autofahrer Rücksicht zu nehmen, sodass diese bremsen mussten. „Die Stadt will doch mit dem Versuch herausfinden, wie eine Fußgängerzone angenommen würde. Darum verhalte ich mich auch wie in einer solchen“, sagte ein Passant.

Ein Lieferwagenfahrer beschwerte sich darüber, dass die Ladezone im Bereich des Fahrverbots oft unerlaubt zugeparkt werde. „Dieser Randbereich soll für die Dauer des Versuchs nicht als Parkplatz genutzt werden. Das Parken ist nur auf den ausgewiesenen Plätzen erlaubt“, so Köwer.

 

 

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erstellt am 10.Okt.2013 | 07:00 Uhr

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