Informationsstand : Jede zehnte Biotonne ist falsch gefüllt

Stadtrat Oliver Dörflinger zeigt Dorothea Kan (Mitte) mit Sohn Aslan (1) und Kristina Koniecki aus der Böcklersiedlung eine Tüte für den Bio-Abfall. Dort gehört zum Beispiel die Melonenschale hinein, aber auch Essenreste und Gemüseabfälle.
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Stadtrat Oliver Dörflinger zeigt Dorothea Kan (Mitte) mit Sohn Aslan (1) und Kristina Koniecki aus der Böcklersiedlung eine Tüte für den Bio-Abfall. Dort gehört zum Beispiel die Melonenschale hinein, aber auch Essenreste und Gemüseabfälle.

Mitarbeiter des Technischen Betriebszentrums und Stadtrat Oliver Dörflinger leisten gestern auf dem Wochenmarkt Aufklärungsarbeit zum Biomüll.

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08. Juli 2017, 12:02 Uhr

Neumünster | Im Biomüll der Stadt landet immer mehr Restmüll. „Es gibt Tage, an denen beträgt der Anteil der Fremdstoffe bis zu 10 Prozent. Über das Jahr gesehen sind es sieben Prozent, vor allem Plastiktüten, aber auch Glas und Metall“, sagt Angelika Schiffer vom Wertstoffzentrum der Stadtwerke in Wittorferfeld. Um die Bürger mehr für das Thema zu sensibilisieren, verteilten gestern Stadtrat Oliver Dörflinger und Mitarbeiter des Technischen Betriebszentrums (TBZ) an einem Informationsstand auf dem Wochenmarkt Bioabfalltüten aus Papier.

„Ökostrom, Kompost oder Blumenerde: Das alles kann aus Bioabfall gewonnen werden. Voraussetzung ist aber die saubere Trennung“, erklärte Dörflinger. Laut TBZ-Chef Ingo Kühl werden vor allem Tonnen im Vicelinviertel, an der Feldstraße und im Viertel Augusta-, Moltke- und Luisenstraße falsch gefüllt. „Hier sind wir im Gespräch“, so Kühl. Als letzter Schritt werde die Biotonne eingezogen und gegen eine deutlich teurere Restmülltonne getauscht. Durch die kürzlich eingeführten 60-Liter-Biotonnen sowie die 120-Liter-Saisontonne, die von April bis Oktober geleert wird, habe der Bürger mehr Optionen, so Kühl.

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