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Holsteinischer Courier

23. November 2017 | 02:59 Uhr

Open Air : „Jazz im Park“ des Saldern-Hauses

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Open-Air-Festival erlebt am 16. Juli seine 9. Auflage. The Organics, Mezcolanza und The Nu-Hussel-Orchestra spielen erstmals in Neumünster

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erstellt am 21.Mai.2017 | 09:00 Uhr

Neumünster | „Jazz im Park“ des Caspar-von-Saldern-Hauses hat in der Szene inzwischen schon fast Kultcharakter: Am Sonntag, 16. Juli, geht das von der Musikschule und vom Jazzclub veranstaltete Open-Air-Festival von 15 bis etwa 21 Uhr in seine neunte Runde. Eine Konstante bleibt: „Wir lassen zwar den Hut rumgehen, nehmen aber keinen Eintritt“, sagt Ralf Johannsen vom Jazzclub. Er hofft mit Musikschul-Chef Stefan Back wieder auf 700 bis 1000 Besucher.

Wie beliebt das Festival auch bei den aktiven Jazzmusikern ist, zeigt die Zahl von bis zu 300 Bewerbungen. „Es ist enorm, was da so reinkommt und auch an großen Namen dabei ist“, sagt Johannsen. „Wir haben dieses Jahr aber eher Newcomer“, sagt Back. Alle drei Gruppen geben erstmals ihre Visitenkarte in Neumünster ab.

Das Herz der Lübecker Groove-Jazzer von „The Organics“ ist die von Wolfgang Roggenkamp gespielte Hammond-B3-Orgel. Gitarrist Patrick Farrant ist auch überregional ein Begriff. Björn Lücker am Schlagzeug macht das Trio komplett.

Aus Holland kommen die Latin-Jazzer von „Mezcolanza“ mit Gerardo Rosales (Percussion), Christof May (Saxofon, Klarinette), Mick Pauwee (Bass), David Barker (Drums), Peter Wenk (Piano). Stefan Back kennt die Formation, denn es sind viele seiner Studienfreunde dabei. „The Nu-Hussel-Orchestra“ steht für Fusion Jazz und kommt aus Hamburg. Jan Gospodinow ist aber vielleicht auch hier ein Begriff, denn der Trompeter stammt aus Neumünster. Seine Mitspieler sind Hubert Fersterer (Altsaxofon), Christopher Baum (Keyboard), Florian Kiehn (Gitarre), Dominik Kylies (Bass), Samuel Wooton (Percussion) und Wanja C. Hasselmann (Drums, Mucical Director).

In den Umbaupausen spielen „Tocando“, die Sambagruppe der Musikschule, und „Saxaholics“, ein Saxofon-Orchester aus Paderborn. Am Sonnabend, 15. Juli, gibt es um 15 Uhr in der Holsten-Galerie wieder eine Art Aufwärmtraining für das Festival mit der Neumünsteraner Coverband „Jazz’n’Fun“. Abends ab 20 Uhr folgt im Saldern-Haus eine kleine Jazz-Lounge mit der Hamburger Gruppe „Sbok“.

Back und Johannsen hoffen auf ein Festival-Wetter wie im vergangenen Jahr. „Das war es bedeckt, aber trocken“, sagt Back. Selbst für Regenwetter sind die Veranstalter mit dem von der Sparkasse gestellten großen Zelt gerüstet. „Jazz im Park ist ein Angebot zum Schnuppern“, sagt Ralf Johannsen und freut sich, im Laufe der Jahre nicht nur eingefleischte Jazzfans als Stammpublikum anzusprechen, sondern auch andere Musikfreunde neugierig zu machen.

Die Festival-Atmosphäre im Park ist ein echtes Pfund, mit dem die Veranstalter wuchern können. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. „Man kann aber auch selbst ein Picknick machen“, betont Stefan Back. „Viele Gäste bringen ihre eigene Decken und Stühle mit. Diese Atmosphäre reißt mit“, so Ralf Johannsen. Die „Jazz im Park“-Anstecker, die auch dieses Jahr wieder verkauft werden, sollen schon Sammlerwert haben.

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