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Polizeibericht : Jagdszene an der Kaiserstraße bleibt undurchsichtig

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Hintergründe über die Schlägerei an der Kaiserstraße am Dienstagabend waren auch gestern noch unklar

Neumünster | Die Hintergründe für die Verfolgungsjagd und Schlägerei am Dienstagabend an der Kaiserstraße waren auch gestern noch völlig undurchsichtig. Die Polizei war am Dienstag gegen 18.50 Uhr mit mehr als einem Dutzend Funkstreifenwagen ausgerückt, nachdem diverse Zeugen per Notruf eine mit Messern und Schlagstöcken bewaffnete Gruppe von 10 bis 20 jungen Ausländern gemeldet hatten (der Courier berichtete). Als die Polizeibeamten eintrafen, waren die jungen Männer aber schon über alle Berge.

Über den Aufenthaltsort der Gruppe gab es laut Polizeisprecher Sönke Hinrichs unterschiedliche Angaben. So soll sich die Gruppe oder ein Teil davon auch in der Holsten-Galerie aufgehalten haben. Vor dem Einkaufszentrum gab sich ein junger Mann (17) zu erkennen, der sich angesichts der Gruppe in die Holsten-Galerie geflüchtet hatte. Seinen Angaben zufolge war er mit drei Freunden mit dem Zug aus Glückstadt angereist, weil er sich nahe der ECE-Galerie mit einer Bekannten treffen wollte. Zu dem Treffen kam es auch, allerdings tauchte dann plötzlich die andere Gruppe junger Männer auf. Die Bekannte befand sich ebenfalls in Begleitung von zwei Ausländern. Eine Person wurde am Ellenbogen verletzt, eine andere erlitt nach unbestätigten Zeugenaussagen eine Verletzung am Auge. Die Polizei stellte eine Machete sicher und fertigte eine Anzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung und Bedrohung. Weitere Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 94  50 zu melden.

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erstellt am 16.Jun.2016 | 10:00 Uhr

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