Bokhorst-Wankendorf : Ja zur Sozialarbeit in der Schule

Es wird nach qualifiziertem Personal gesucht

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16. März 2013, 08:22 Uhr

Bokhorst/Wankendorf. | Auf der Sitzung des Amtsausschusses Bokhorst-Wankendorf am Donnerstagabend nutzen viele Eltern die Gelegenheit, um auch noch einmal im Amtsausschuss auf die Notwendigkeit der Schulsozialarbeit hinzuweisen.

"Bei uns laufen Sie damit offene Türen ein", stimmte Amtsvorsteher Claus Hopp den Eltern zu und verwies gleichzeitig auf das von der Awo und auch vom DRK bekundete Interesse an einer Übernahme der Trägerschaft. Die zurzeit ruhende sozialpädagogische Arbeit an der Grundschule rührt daher, dass der bisherige Träger, das SOS-Kinderdorf Lütjenburg, keinen Mitarbeiter mehr für diese Aufgabe zur Verfügung stellen kann. Gesucht wird nun laut Amtsvorsteher qualifiziertes Personal für zunächst eine Vollstelle. Informationen dazu erhalten Interessierte in der Amtsverwaltung Wankendorf.

Beschlossen wurde im Ausschuss auch eine grundsätzliche finanzielle Förderung der Neugestaltung des Schulhofes. Hierzu hat der Förderverein der Schule bereits 5000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Höhe der Gelder aus dem Amtszuschuss richte sich nach den konkreten Kosten, deshalb sei dies noch nicht festgelegt, sagte Hopp.

Wirklich amtlich ist jetzt auch der Kaufvertrag für das Grundstück, auf dem die neue Kinderkrippe in Wankendorf zurzeit entsteht.

Sorgen plagen die acht, dem Ausschuss angehörenden Gemeinden allerdings im Zusammenhang mit den geplanten Umlageänderungen. So will die Landesregierung im kommunalen Finanzausgleich, der rund 1,2 Milliarden Euro umfasst, die verschuldeten Gemeinden stärken. Dies gehe jedoch zulasten der schuldenfreien, kleinen Gemeinden, so Hopp. Und aus Plön steht im kommenden Jahr eine Anhebung der Kreisumlage ins Haus. "Die Erhöhung von 35 auf 36 Prozent bedeutet für uns gleich einige Tausend Euro mehr", ereiferte sich der Vorsitzende.

Petitionen mit entsprechend ablehnenden Stellungnahmen sollen sowohl an die Landesregierung als auch an den Kreis gerichtet werden.

Enttäuscht zeigte sich der Ausschuss auch über den Rückzug der Stadtwerke Neumünster im Rahmen der Breitbandverkabelung im ländlichen Raum. "Wenn man uns nicht so lange Hoffnung gemacht hätte, hätten wir uns schon früher um Alternativen bemüht", hieß es dazu aus den Reihen der Ausschussmitglieder.

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