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Eröffnungsfeier : Interkulturelle Woche warb für das gemeinsame Miteinander

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Mit einem bunten Programm eröffneten 26 Vereine und Verbände auf der Klosterinsel in Rencks Park die Interkulturelle Woche.

Neumünster | „Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern“: Unter diesem Motto eröffneten am Sonnabend 26 Vereine und Verbände auf der Klosterinsel in Rencks Park die Interkulturelle Woche.

„Das ist absoluter Rekord. Wir freuen uns sehr, dass wir so viele Mitwirkende für diese Aktion begeistern konnten“, sagte Ibrahim Ortacer, der erstmals als Vorsitzender des neu gegründeten Forums der Vielfalt die Organisationsleitung innehatte.

Eine vielsprachige Begrüßung der rund 300 Besucher, Tanzvorführungen sowie der Ruf des Muezzins, der vom Imam der Ditib-Moschee, Hüseyin Aydin, dargebracht wurde, gehörten hier ebenso zum bunten Programm wie zahlreiche Informationsstände und kulinarische Köstlichkeiten.

Als hohen Gast konnten die Veranstalter zudem den türkischen Generalkonsul Fatih Ak aus Hamburg begrüßen. Und auch die Freiwillige Feuerwehr Neumünster war mit Brandmeister Peter Kleinjung und Feuerwehrmann Caglar Yerdem vor Ort, um für das internationale Miteinander in der Stadt zu werben.

Außerdem entstanden bei einer gemeinsamen Malaktion der Besucher Bilder, die das interkulturelle Leben in Neumünster auf die Leinwand brachten, und beim Gorodki-Turnier, einem russischen Gemeinschaftsspiel, hatten ganz besonders die Kinder großen Spaß.

Noch bis zum 26. September bietet die Interkulturelle Woche ein vielfältiges Programm, zu dem Filmvorführungen und Ausstellungen ebenso gehören wie ein großes Fest der Kulturen, das am Abschlusstag am Bildungszentrum an der Vicelinschule gefeiert wird. Weitere Informationen erhalten Interessierte auch unter www.facebook.com (Interkulturelle Woche Neumünster).

Einen Wermutstropfen hatte die fröhliche Veranstaltung im Vorfeld allerdings. Die Organisatoren mussten kurz vor der Eröffnungsfeier auf der Klosterinsel zunächst einmal Rasen mähen und das Gelände in stundenlanger Arbeit von Müll und Glasscherben befreien. „Wir haben beim Technischen Betriebszentrum darum gebeten, dass es hier sauber ist. Aber dort hieß es nur, man habe zum RSH-Kindertag aufgeräumt. Das müsse reichen. Ich finde es schade, dass einer innerstädtischen Veranstaltung so wenig Achtung entgegengebracht wird“, erzählte Ileana Buhociu, Mitglied im Vorstand des Forums der Vielfalt, enttäuscht.

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erstellt am 22.Sep.2014 | 08:30 Uhr

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