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Neue Lebensmittel : Innovationspreise gab es für besonders raffinierte Ideen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Frischgebackene Lebensmittel-Techniker präsentierten am KIN-Lebensmittelinstitut spannende Kreationen..

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erstellt am 29.Sep.2014 | 04:30 Uhr

Neumünster | Tempelmilchreis“, „Easy Sunday“, „Rice Land“, „Snacktato“: Zum Abschluss ihrer zweijährigen Ausbildung präsentierten 42 frischgebackene Lebensmitteltechniker am Freitagnachmittag im KIN-Lebensmittelinstitut an der Wasbeker Straße vor Lehrern, Familien und Freunden ihre kulinarischen Kompositionen.

„Sie haben ihre Projekte mit Hingabe abgeliefert. Sie alle gehen mit einem verdammt guten Rüstzeug. Sie können selbstbewusst auftreten“, gab Axel Graefe, Leiter des Instituts, dem Jahrgang auf den Weg. Die Zeit im KIN sei hoffentlich auch eine Zeit der persönlichen Entwicklung und des respektvollen Umgangs gewesen – „das ist fast wichtiger als das Wissen“, sagte er.

Wie die zwei Jahre waren, skizzierte launig Klassensprecher Jörg Grzeschiczek, Spitzname „Papa Schlumpf“. „Den Hit ,Für uns’ von Andreas Bourani hätte er auch für uns schreiben können“, sagte er schmunzelnd und zitierte einige Zeilen („Hier geht jeder für jeden durchs Feuer
Im Regen stehen wir niemals allein“). Er betonte den starken Zusammenhalt der Klasse. „Ein großer Abschnitt ist vollbracht“, sagte er und schilderte augenzwinkernd die Vorzüge einiger Lehrer und Mitarbeiter – auch mit einem Zitat: „Was wir brauchen, ist ein Mensch, der uns dazu zwingt, das zu tun, was wir können.“

Dozent Patrick Ferrier, KIN-Leiter Bildung & Projekte, stellte die Kreationen vor, unter anderem auch das mit einem Innovationspreis bedachte Drei-Gang-Single-Dinner-Menü“, zu dem ein Gazpacho mit frittierten Lotuswurzelchips gehörte: „Lotuswurzel sieht aus wie eine Kartoffel und innendrin sind ganz viele Löcher.“

Schulleiterin Gudula Apfelt lobte: „Die Arbeit mit Ihnen war immer sehr lebendig und dynamisch. Sie haben eine vorbildliche Umgangskultur entwickelt. Das Eintauchen in den Lernprozess war geprägt von Kreativität, Neugierde, interessanten Fragen und neuen Erkenntnissen.“ Die Absolventen bezeichnete sie als „junge Wilde“, „Macher“, „Praktiker“ und „eine junge und dynamische Technikergeneration, die bereit ist, sich voll und ganz auf die neuen beruflichen Herausforderungen einzulassen.“

Anschließend ging es zur Verkostung der neuen Produkte – weitere zwei waren mit Innovationspreisen ausgezeichnet worden, darunter das von Thomas Drewes (29). Ein spezielles Verfahren sorge dafür, dass Lachs nicht austrocknet, sagte er. Die „Veggie-Beißer“ servierten eine preisgekrönte vegetarische Bratwurst. Auch die anderen Kreationen waren spannend. „Wir wollen Kinder animieren, mehr Gemüse zu essen“, sagte Mieke Humpert, die mit Christian Hasse, Ulrich Steffensen und Enrico Brüschke die „Veggie fries“ (vegetarische Fritten) – blanchierte Möhren- und Kohlrabistifte in einer Kartoffelpanade mit Dips – kreierte. Die glutenallergische Freundin von Sebastian Hilprecht (31) inspirierte zur „glutenfreien Italo-Lachs-Pasta“. Schulleiterin Gudula Apfelt probierte die „Nordfisch“-Kreation. Ihr Urteil: „Sehr geschmackvoll, leicht, frisch und typisch Norden.“

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