Übung : In viereinhalb Minuten war das Kiek In leer

Sammelpunkt Parkplatz: Hier kamen die Gäste und das Personal des Kiek In beim Feueralarm zusammen.
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Sammelpunkt Parkplatz: Hier kamen die Gäste und das Personal des Kiek In beim Feueralarm zusammen.

Jährliche Alarm-Räumung verlief problemlos und offenbarte nur kleine Mängel.

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12. Februar 2016, 08:00 Uhr

Neumünster | Es war nicht zu überhören. Um 14.42 Uhr heulten im Kiek In an der Gartenstraße gestern die Sirenen. Die Fahrstühle fuhren automatisch ins Erdgeschoss und öffneten sich, im Foyer blinkten Warnleuchten. Rund 100 Internatsschüler, Hotelgäste und Kursus-Besucher der Volkshochschule sowie 20 Angestellte, vom Küchenpersonal bis zum Angestellten am Empfang, verließen die vier Etagen des Hauses: Feueralarm.

Doch nicht Flammen und Rauch hatten die Brandmeldeanlage ausgelöst, sondern Kiek-In-Chef Guido Lisges und Jan Eisfeldt, zuständig für das Qualitätsmanagement. „Einmal im Jahr machen wir diese Großübung, um die Abläufe zu überprüfen und Schwachstellen zu finden“, erklärten die beiden, die neben der Feuerwehr zu den wenigen Eingeweihten gehörten.

Schnell strömten die Gäste in den Nieselregen zum Sammelpunkt auf dem Parkplatz nach draußen. Einige Mitarbeiter mit roten und grünen Westen sorgten für Ordnung. Am Empfang spuckte der Drucker die komplette Gästeliste aus. Im Brandfall ist diese für die Feuerwehr wichtig, um zu prüfen, ob noch Personen im Haus sind. In viereinhalb Minuten war das Gebäude mit seinen 183 Betten komplett leer. „Ich bin sehr zufrieden. Das ist eine gute Zeit“, sagte Lisges. Nur kleinere Mängel entdeckte Eisfeldt. Das Megafon funktionierte nicht, ein Notausgang wurde kaum genutzt.

Noch in diesem Jahr werden die Brandschutztüren im Kiek In erneuert.

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