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Holsteinischer Courier

19. November 2017 | 19:13 Uhr

Tierheim : In vier Wochen geht es los

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Betriebserlaubnis ist nun da. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung soll das Personal bestimmt werden.

shz.de von
erstellt am 01.Jun.2017 | 07:45 Uhr

Neumünster | Nun liegt es schwarz auf weiß vor: Das Tierheim Wasbek am Krusenhofer Weg 111 darf heute seinen Betrieb aufnehmen. Stolz zeigte Bianca Schenk, Vorsitzende des Vereins „Gestrandete Pfötchen“, gestern die Behörden-Zulassung. Sie gilt für ein Jahr. Dann soll die große Hundehalle fertig sein und die Genehmigung entsprechend ausgeweitet werden. Ende Juni ist der offizielle Start geplant.

„Wir werden mit einem Tag der offenen Tür und einem großen Fest mit Band anfangen“, sagt Bianca Schenk.

Bevor es so weit ist, findet am Mittwoch, 14. Juni, um 19 Uhr eine öffentliche außerordentliche Mitgliederversammlung im Tierheim statt. Dann soll das Team gewählt werden, das künftig das Tierheim betreut. „Es wird zunächst wohl 14 geschulte Helfer geben, fünf bis sechs davon werden wir fest anstellen“, erklärt Bianca Schenk. Mit Dr. Karen Rühmann aus Neumünster habe sie bereits eine Vertragstierärztin gefunden. Zusätzlich werde es eine Betriebstierärztin geben. Außerdem soll am 14. Juni der Name des Vereins geändert werden. „Wir starten nun komplett durch – transparent und motiviert“, sagt die Vereinsvorsitzende optimistisch.

Gestern gab es für die künftigen Mitarbeiter eine erste Schulung von Elisabeth Haase, Tierheimleiterin in Kiel. Die Einrichtung unterstützt das Tierheim in Wasbek. „Es ist wichtig, mit dem Vergangenen und dem ganzen Streit in Neumünster abzuschließen“, sagt Elisabeth Haase. Noch bis Jahresende hat die Stadt einen Vertrag mit Kiel über die Aufnahme von Fundtieren. „Ich wundere mich derzeit sehr, dass wir so gut wie keine Katzen mehr aus Neumünster bekommen. Die Leute sind in Sorge, dass die Tiere im heißen Container im Gefahrenabwehrzentrum lange ausharren müssen“, vermutet sie und versichert: „Wir sind immer schnell zur Stelle.“

Unterdessen mehren sich die Anzeichen, dass die Stadt künftig Fundtiere nach Wasbek bringen könnte. Offiziell sagt Stadtsprecher Stephan Beitz nur: „Es gab Besichtigungen der Amtstierärztin in Wasbek. Gespräche laufen.“

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