In sieben Wochen mal etwas ändern

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Die Aktion in der Fastenzeit kann Anlass für Neuerungen sein / Courier-Autorin Helga Eggert hat zum Beispiel ein neues Hobby begonnen

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26. März 2014, 12:17 Uhr

Sieben Wochen ohne: Mir fallen da allerhand weltliche Sachen ein, die man zum Anlass nehmen könnte, die alltäglichen Gewohnheiten mal zu überdenken. Fangen wir bei den ganz profanen Sachen an. Weniger rauchen (oder ganz aufhören), weniger Süßes und den Alkoholkonsum einschränken.

Ein großes Thema ist die Ernährung. Ganz aktuell der Schlachthof in Bad Bramstedt. Die Massentierhaltung und das qualvolle Sterben der Tiere, muss das sein? Ein Kilogramm Hackfleisch im Supermarkt für etwa drei Euro, nach dem Motto „Geiz ist geil“. Es gebe noch viele andere Beispiele.

Überdenken Sie mal Ihr Einkaufsverhalten. „Wir sind Boss.“ Wenn ich die vielen übergewichtigen Erwachsenen und auch die Kinder sehe, muss irgendetwas in der Ernährung falsch laufen. Beginnen Sie jetzt mal in der Fastenzeit alles zu Überdenken. Wir werfen viel weg, was noch genießbar ist. Der Hunger ist uns fremd, im Gegensatz zu anderen Ländern.

Die närrische Zeit des Karnevals ist jetzt vorbei und die beste Gelegenheit mal den Fernseher links liegen zu lassen, sich ein Buch zu schnappen, um die grauen Gehirnzellen wieder auf Trab zu bringen. Mal aus dem häuslichen Umfeld raus auf Menschen zugehen, Gespräche führen. Sie wollten doch schon immer mal ein neues Hobby beginnen, fangen Sie einfach damit an! Ich habe zum Beispiel mit dem Klavierspielen begonnen, was ich vor zehn Jahren schon wollte. Verlassen Sie einfach mal eingefahrene Wege!

Und für mich ganz wichtig sind Bewegung und Sport an der frischen Luft. Gehen Sie bei Wind und Wetter täglich ein Stück spazieren, und Sie ersparen sich viele Arztbesuche. Wir werden nicht unbeweglich, weil wir alt werden. Wir werden alt, weil wir uns nicht bewegen. Vielleicht sind wir nach diesen sieben Wochen erstaunt, dass es anders geht. Es wäre schön, wenn dieser Effekt eintreten würde. Packen Sie’s an.

„Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Macht euch nur von dieser Anschauung los und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein.“ (Chr. Morgenstern)

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