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Zuschuss zur Miete : In Neumünster leben die meisten Wohngeld-Bezieher

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

3,6 Prozent der Bürger bekamen im vergangenen Jahr den staatlichen Zuschuss.

Neumünster | In keiner anderen Stadt Schleswig-Holsteins ist die Empfängerquote beim Wohngeld so hoch wie in Neumünster. Hier erhielten im vergangenen Jahr (Stichtag: 31. Dezember 2014) 1131 Haushalte mit 2814 Personen diesen staatlichen Zuschuss zur Miete. Das waren nach den Berechnungen des Statistischen Amts für Hamburg und Schleswig-Holstein 3,6 Prozent der Neumünsteraner Bevölkerung.

Auch in den anderen drei kreisfreien Städten liegt die Quote über dem Landesdurchschnitt. Der liegt bei 1,7 Prozent. In Flensburg bezogen im vergangenen Jahr 3,4 Prozent der Bewohner Wohngeld, in der Landeshauptstadt Kiel waren es 2,4 Prozent und in Lübeck 2,1 Prozent. Auch in den Kreisen Dithmarschen (1,9 Prozent) und Steinburg (1,8 Prozent) lag die Quote über dem Landesschnitt. Vergleichsweise selten auf Wohngeld angewiesen waren dagegen die Einwohner im Kreis Schleswig-Flensburg (1,2 Prozent) sowie in den Kreisen Segeberg (1,4 Prozent), Pinneberg (1,3 Prozent) und Stormarn (1 Prozent) im Hamburger Umland.

Wohngeld wird je zur Hälfte vom Bund und vom Land getragen. Dieser Zuschuss zu den Wohnkosten wird einkommensschwächeren Haushalten gewährt. Anspruch darauf haben sowohl Mieter als auch Wohneigentümer (hier als Lastenzuschuss) und die Bewohner von Pflegeeinrichtungen, wenn sie gewisse Einkommensgrenzen nicht überschreiten. Bezieher staatlicher Grundsicherung wie Hartz IV haben dagegen keinen Anspruch auf Wohngeld. Hier trägt die Stadt ja auch die Kosten der Wohnung komplett.

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erstellt am 08.Okt.2015 | 07:00 Uhr

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