In Kleinkummerfeld wird der Fahrplan eingehalten

Bernd Bobrowski von den Eisenbahnfreunden Mittelholstein hatte als Fahrkartenverkäufer gut zu tun. Auch Thilo Wünscher aus Rodenbek, seine Töchter Ayda (2) und Enya (4) sowie seine Frau Kathleen und die Schwiegereltern Regina und Eckhard Rösler aus Meißen ließen sich ihre Eintrittskarten von ihm abknipsen.
Bernd Bobrowski von den Eisenbahnfreunden Mittelholstein hatte als Fahrkartenverkäufer gut zu tun. Auch Thilo Wünscher aus Rodenbek, seine Töchter Ayda (2) und Enya (4) sowie seine Frau Kathleen und die Schwiegereltern Regina und Eckhard Rösler aus Meißen ließen sich ihre Eintrittskarten von ihm abknipsen.

Über 500 Besucher sahen sich auf dem Gelände der Eisenbahnfreunde Mittelholstein um

shz.de von
21. August 2013, 00:34 Uhr

Ob im Stellwerk oder im Eisenbahnwaggon, mehr als 500 Besucher schwelgten am Wochenende bei den Kleinkummerfelder Eisenbahntagen wieder in der guten, alten Zeit der Bahn. Die Tage der offenen Tür bei den Eisenbahnfreunden Mittelholstein auf dem ehemaligen Bahnhof sind seit Jahren ein fester Termin im Kalender der Fans von Zügen und Modellbahnanlagen.

Hier wird gefachsimpelt und gestaunt, denn in Kleinkummerfeld können die Besucher von der Schrankenanlage bis hin zur Lok alles in Funktion sehen. Und das Beste daran: Auf diesen Gleisanlagen wird der Fahrplan eingehalten.

Pünktlich hatte das Team um den ersten Vorsitzenden Kay-Uwe Kühne das Außengelände in Betrieb gesetzt und so konnten die Gäste auch wieder eine Fahrt mit der Feldbahn und der Draisine unternehmen.

Im Bahnhofsgebäude selbst bewunderten die Besucher zahlreiche internationale Uniformen aus der Geschichte der Bahn. Und im Stellwerk durften Interessierte auch einmal selbst die schweren Weichenhebel umlegen. „Bei uns ist der Papa der Eisenbahnverrückte“, verriet Kathleen Wünscher aus Rodenbek, die mit ihren Kindern Enya (4), Ayda (2), ihrem Mann Thilo und ihren Eltern Regina und Eckhard Rösler über das Gelände schlenderte.

Besondere Beachtung fand auch der historische Fahrkartenschalter, der das Herz von so manchem Eisenbahnfreund höher schlagen ließ. Bernd Bobrowski war als Fahrkartenverkäufer und -kontrolleur denn auch ein gefragter Mann.

Neben den technischen Ausstellungsstücken wurden Kaffee und Kuchen stilecht im Speisewagen serviert. Zur Freude der Gäste, denn in dieser Atmosphäre schmeckte das Stück Torte gleich nochmal so gut.

Dem fünfjährigen Malte aus Brokstedt hatte es allerdings die Modellbahn im Original-Eisenbahnwaggon angetan. „Man muss immer aufpassen, dass sich die Züge nicht treffen“, erklärte er auch schon ganz fachmännisch.

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