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In Daldorf erhielt die CDU die absolute Mehrheit

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erstellt am 30.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Daldorf | Die Daldorfer Interessengemeinschaft (DIG) sitzt in der kommenden Legislaturperiode auf der Oppositionsbank. Die Wählergemeinschaft verlor drei ihrer fünf Sitze in der Gemeindevertretung. Diese Sitze gingen an die CDU. In Daldorf waren nur diese beiden Gruppierungen angetreten.

Damit arbeiten die Christdemokraten in den kommenden fünf Jahren mit absoluter Mehrheit in der mit neun Sitzen besetzten Vertretung der Gemeinde.

Für Reinhard Marsen (DIG), der bisher das Amt des Bürgermeisters bekleidet hatte, kam das jedoch nicht überraschend. "Uns war klar, dass wir das letzte Ergebnis nicht wieder erreichen würden. Wir sind da Realisten. Zwei Sitze waren das Ziel, und das haben wir erreicht", erklärte er. Gemeinsam mit Anja Bergmeier wird Marsen nun die Fraktion der DIG in der Gemeindevertretung bilden.

Seiner Einschätzung nach hat jedoch auch der massive Wahlkampf der Mitbewerber, in dem es laut Marsen nicht eben fair herging, stark zum Ergebnis beigetragen. "Aber, die Wähler haben ihr Kreuz gemacht und müssen es jetzt auch tragen", so sein Resümee.

Fehlende Fairness im gegenseitigen Umgang führte jedoch auch der CDU-Ortsvereinsvorsitzende Rudolf Piekacz ins Feld. "Es hat im Vorfeld immer wieder Angriffe aus der DIG uns gegenüber gegeben", sagte er gegenüber dem Courier. Aber nun herrsche positive Aufbruchstimmung, und die CDU werde zügig handeln, erklärte er weiter. Zu den ersten Amtshandlungen sollen zunächst die Anstellung einer neue Leitung der Kinderspielstube und der Wiederaufbau von Spielgeräten gehören.

Den Posten des Bürgermeisters wird zukünftig Jürgen Frank übernehmen. Mit ihm werden neben Rudolf Piekacz, Günter Tüchsen, Jens Storch, Bert Meier, Jörg Davidsen und Reinhard Joost für die CDU in der Daldorfer Gemeindevertretung sitzen.

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